Stolberg: Eisenschrott in Fotos und abstrakter Malerei

Stolberg: Eisenschrott in Fotos und abstrakter Malerei

Der aus der Autostadt Detroit stammende und jetzt in Aachen lebende Kunstmaler Gary Wieland bannt Altmetall als Stillleben auf großformatige Leinwände. Dabei wird Eisenschrott und Buntmetall-Abfall zu hochästhetischer fast abstrakter Malerei.

Als Kontrapunkt und doch artverwandt weiß der in Aachen bekannte Berufsfotograf Andreas Herrmann Eisenkonstruktionen, metallene Industrieruinen, Lokomotiven- und Autowracks faszinierend fototechnisch zu dokumentieren und mit sparsamen digitalen oder händischen Eingriffen künstlerisch zu verfremden.

Die Vernissage dieser besonderen Ausstellung findet am Samstag um 19 Uhr im Großen Saal des Industriemuseums Zinkhütter Hof, Bernhard-Kuckelkorn-Platz, statt. Im Zwiegespräch nähern sich dabei die Geschäftsführer der bedeutenden Stolberger Metallindustriefirmen Berzelius und Stolberger Schwermetall den Exponaten. In die Ausstellung führt Dr. Dirk Tölke aus Aachen ein. Nach der Vernissage ab 20 Uhr findet im Bistro des Museums ein kostenpflichtiges American Diner statt (Reservierung unter Telefon 5255). Die Ausstellung kann im Rahmen der ART TOUR am Sonntag, 4. Mai kostenlos besichtigt werden. Im Rahmen der Öffnungszeiten ist die Ausstellung noch bis Mittwoch, 14. Mai, zu besichtigen. Das Eintrittsgeld beträgt dann 4,50 Euro.

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