Einheitliche Pflasterung für Büsbacher Markt wird kritisch gesehen

Einheitliche Pflasterung : Umbau des Büsbacher Marktes ruft Kritiker auf den Plan

Die einheitliche Pflasterung für den Büsbacher Marktbereich wird von Betrieben im Peitschenweg kritisch gesehen. Laut ihnen sollte außerdem der Verkehr von LKW und Fahrzeugen mit Anhängern berücksichtigt werden.

Zu den Plänen zur Umgestaltung des Büsbacher Marktplatzes melden sich auch im Peitschenweg ansässige Betriebe zu Wort. Der Peitschenweg sei kein reines Wohn-, sondern ein Mischgebiet, und die Zufahrt in die ohnehin bereits sehr enge Straße müsse auch für Schwerlastverkehr gewährleistet sein. Zwei Metallbaubetriebe, ein Bauunternehmer und ein Landwirt seien alteingesessene Betriebe mit Bestandschutz, und An- wie Auslieferungen müssten auch bei einem umgestalteten Marktbereich weiterhin möglich sein.

Daher wünschen die ansässigen Betriebe sich, dass bei der Umgestaltung der Büsbacher Ortsmitte die Einfahrt von der Straße Wilhelmbusch in den Peitschenweg breiter und großzügiger gestaltet werde, damit LKW und Fahrzeuge mit Anhängern besser um die Ecke kommen. Kritisch sehen die Gewerbetreibenden aus dem Peitschenweg die einheitliche Pflasterung des Marktbereiches: Sowohl der Marktplatz und das Areal um das Bareschesser-Denkmal, als auch der dazwischen befindliche Teil der Straße Wilhelmbusch sollen laut dem Entwurf niveaugleich und einheitlich mit Großformatplatten gepflastert werden.

Von der Außenwelt abschneiden

Was problematisch sein könne, denn im Peitschenweg stelle man sich die Frage, ob dieser Belag für Plätze und Straße gleichermaßen geeignet sei. Befürchtet werden statt einer Aufwertung der Ortsmitte sogar in regelmäßigen Abständen wiederkehrende Baustellen, die Peitschenweg und den oberen Wilhelmbusch „von der Außenwelt abschneiden“ könnten und für die Gewerbetreibenden an beiden Straßen eine Existenzbedrohung darstellen würden. Die Pflasterung mit Großformatplatten werde dort, wo zwischen Markt und Bareschesser-Denkmal Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 40 Tonnen passieren, dementsprechend stärker leiden als auf den benachbarten Plätzen.

Als Folge fürchten Betriebe aus dem Peitschenweg nun, dass im Bereich des Wilhelmbuschs zwischen Marktplatz und Peitschenweg die Pflasterung wesentlich schneller in Mitleidenschaft gezogen werde und daher schließlich immer wieder ertüchtigt werden müsse – zu finanziellen Lasten des städtischen Haushalts und als Belastung der Geschäfte und Betriebe am Wilhelmbusch und auch im Peitschenweg, die unter jeder neuen Baumaßnahme zu leiden hätten.

(dim)