1. Lokales
  2. Stolberg

Zahlreiche Galerien öffnen ihre Pforten: Ein Trip auf der Kunstroute Weser-Göhl

Zahlreiche Galerien öffnen ihre Pforten : Ein Trip auf der Kunstroute Weser-Göhl

Die Kunstroute Weser-Göhl, organisiert von Karl-Heinz Oedekoven, lädt alle Kunstfreunde für Sonntag, 4. August, zwischen 14 und 17 Uhr, ein, zahlreiche Stationen in der Dreiländer-Region zu besuchen.

Galerie im Grundhaus (Lütticher Straße 281b, Aachen): Vor den Toren Aachens hinter Kelmis liegt das geschichtsträchtige Grundhaus anno 1817 in exponierter Grünlage. In den kleinen, feinen, gemütlichen Räumen des Ateliers trifft Naturheilkundlich-Spirituelles auf Kunst in Bildern und Objekten. Sonja Weißenfeld, Heilpraktikerin und Diplom-Biologin, schafft magische Bilderwelten in Acryl, Öl und Aquarell auf Leinwand, Holz, Plexiglas und mehr. Christiane Ponßen-von Wolff, Montessori-Pädagogin und Kinesiologie-Coach, gestaltet künstlerisch kraftvolle Steine aus ursprünglicher Natur in Symbiose mit edlen Mineralien und (Halb-)Edelsteinen. Auf zwei Ebenen laden sie ein, ihre Kunst ganzheitlich in ruhiger, entspannter Atmosphäre wahrzunehmen. Das Grundhaus bietet gute Parkmöglichkeiten, und schräg gegenüber lädt der historisch bedeutsame Von-Halfern-Park zum Sonntagsspaziergang ein.

Galerie-Café Nussstöck (Stöck 45, Hauset): In den Räumen der renovierten alten Gemäuer warten die eindrucksvollen Gemälde von Marijke K. Vissia und die phantasievollen Holzskulpturen von Daniel Quodbach auf Liebhaber. Vissia studierte von 2004 bis 2007 an der Academie voor Beeldende Kunsten, Maastricht und nahm 2007 das Studium der Geschichts- und Kunstpädagogik an der Universität zu Köln auf. Ihren Gemälden verleiht sie eine mystische Leuchtkraft, intensive Farbgebungen sind für ihre Art der Malerei stilprägend. Kontrastierend zu den Bruchsteinwänden, Fachwerkmauern, einer offenen Dachkonstruktion aus Eichenbalken und antiken Fliesen bietet die Gemälde-Ausstellung faszinierende Blickpunkte in einer rustikal- gemütlichen Atmosphäre. Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag und an belgischen Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Andere Tage auf Anfrage.

Skulpturenhügel Birgitta Lancé (Senserbachweg 210, Aachen-Lemiers): Der Skulpturenhügel ist ein Ausstellungsort mitten in einer Hügellandschaft. Ein Weg mit Skulpturen führt in die Höhe mit Blick auf die niederländische Landschaft. Kunst und Natur gehen spannende Verbindungen ein. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Atelier Schoenen (Berlotter Straße 30, Eynatten): Als Künstlerpaar arbeiten Britta und Marcel Schoenen seit Jahren gemeinsam und auf ihrem Hof auch in gemeinschaftlichen Räumen. Auf Berlotte in Eynatten (Belgien) steht eine ehemalige Scheune, die sie seit 2008 als Arbeitsraum benutzen. Im gleichen Gebäude befindet sich auch der Schauraum. Als Teilnehmer der „Kunstroute Weser-Göhl“ öffnen sie am 1. Sonntag des Monats regelmäßig die Tore für Kunstfreunde und schenken Einblicke in ihre kreative Welt. Parallel dazu nehmen sie regional und überregional mit ihrem Artmobil an Messen und Events teil.

Kloster Garnstock (Route d‘Eupen 191, Baelen): In der Kapelle des ehemaligen Franziskanerklosters Garnstock sind religiöse Kunstwerke zu besichtigen – Anton Wendling schuf beispielsweise die Holzschnitt-Altarbilder: Heiliger Antonius im Eingang, die Marien- und Franziskusbilder an den Seitenaltären. Die drei Tabernakel des Haupt- und der Seitenaltäre, die 14 Kreuzweg-Stationen und der Schmerzensmann im Eingangsbereich sind die Werke von Maria Hasemeier-Eulenbruch aus Raeren. Den überlebensgroßen Christophorus als Fresko auf der Nordinnenwand und zwei kolorierte Holzschnitt-Altarbilder malte später Geraldo Roderfeld, einer der Patres, selbst. Einen Plan der Garnstockkirche in deutscher Sprache, auf dem die Kunstwerke angezeigt sind, gibt es am Eingang zur Kirche. Die Kapelle ist täglich von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Spezielle Führungen auf Anfrage.

Kunst und Kultur am Köpfchen KuKuK (Eupener Straße 420, Aachen): Die Ausstellung von Birgitta Jacoby „In meinen Augen / à mes yeux“ wird am Sonntag, 4. August, um 12 Uhr im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Die Aachener Künstlerin Birgitta Jacoby zeigt im August und September im KuK ihre Zeitungsbilder. Eindrücke und Begebenheiten des täglichen Lebens und Wirkens von Menschen werden in den Zeitungen veröffentlicht. Die Portraits von Menschen darin werden zum Ziel ihrer malerischen Betrachtungsweise. Birgitta Jacoby ist in ihrer Kunst wie eine Sammlerin. Sie sammelt Menschenbilder, sie sammelt deren Gefühle und Reflexionen, in denen der Betrachter sich selbst finden kann. Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 29. September. Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 13 bis 19 Uhr, sonn- und feiertags 11 bis 19 Uhr.

Maison art Pütz (Rue de Hombourg 2, Montzen): Ausgestellt sind die Arbeiten von Beate Werner, Kollagen, Veronika Rappaport, Malerei, Rainer Oesterreich-Rappaport, Malerei, Michael Vogt, Malerei, und Hans Leo Simons, Stahlskulpturen. In dem historischen Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert können in einem separaten Schauraum auch auf Nachfrage die eindrucksvollen Steinskulpturen des Hausherrn Dieter Schlusche besichtigt werden.

Ramírez-Máro-Institut (Gospert 102, Hauset-Raeren): Das Ramírez-Máro-Institut hat seinen Sitz in einem kleinen Schlösschen in Hauset direkt an der Göhl. Hier werden die aktuellen Werke des international renommierten Kunstmalers Antonio Máro und die seines Sohnes Rafael Ramírez Máro permanent ausgestellt.

Atelier Prof. Wolfgang Binding (Johannesberg 101, Raeren-Eynatten): Das Studio und der Skulpturengarten des Bildhauers Prof. Wolfgang Binding stehen bis zum 6. Oktober zwischen 14 und 17 Uhr immer am ersten Sonntag des Monats für Besucher offen. Meist sind es die Lebewesen, die ihn beschäftigen. Rund 20 Plastiken erwarten die Besucher im Garten, viele kleine und mittlere Formate im Atelier.

Fondation Peter Paul J. Hodiamont (Mazarinen 9, Baelen): Aus dem künstlerischen Nachlass von Peter Hodiamont sind Aquarelle, Ölgemälde, Öl-Kreide-Bilder, Linol- und Holzschnitte sowie Skulpturen aus Bronze zu sehen, etliche sind käuflich zu erwerben. Außerdem lädt der große Skulpturenpark zu einem Rundgang ein.

Zentrum für Kunst und Kultur de Kopermolen (von Clermontplein, Vaals): Vier Mitglieder des Limburger Kunstkreises zeigen ihre Ausstellung bis 15. September im Zentrum für Kunst und Kultur de Kopermolen. Ingrid Capozzi: Mit Glas geht Ingrid Capozzi auf Entdeckungseise. Jedes Glaskunstwerk gibt ihr Anknüpfungspunkte für ein folgendes Werk. Glas ist ein wunderbares Material mit besonderen Eigenschaften. Glasfusing ist die Technik, die sie in ihrem Werk anwendet. Jos Solberg: In dieser Zeit gesellschaftlicher Unruhe und Hektik möchte Jos Solberg vor allem durch seine Landschaftsgemälde Raum bieten für Besinnung und Kontemplation. Als eine Art Ikonen von Weite, Ruhe und Reflexion. Helga van der Poel: Helga van der Poel malt mit einer lockeren Pinselführung. In all ihren Werken lässt sie sich von der Natur inspirieren. Durch die Kombination von Farbeinsatz, Lichteinfall und Komposition bekommt ihr Werk einen speziellen und wiedererkennbaren Charakter. Lei Hannen: Keramik bietet Lei Hannen eine fast unbegrenzte Freiheit seines Schaffungsvermögens. Die Entdeckung dieser Freiheit ist für ihn ein unermesslicher Reichtum. Lei Hannen kann Grenzen verschieben in Form, Komposition, Textur und der Dekoration seiner Keramiken. Öffnungszeiten: April bis Oktober Dienstag und Donnerstag bis Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr.

Die Veranstaltung findet jeden ersten Sonntag im Monat statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos: www.kunstroute-weser-goehl.eu und www.kunstroute-weser-goehl.eu.