Platzgestaltung vollendet: Ein schmuckes Gitter sichert nun den Hasselbach

Platzgestaltung vollendet : Ein schmuckes Gitter sichert nun den Hasselbach

Jetzt fehlt eigentlich nur noch die offizielle Boule-Partie zur Einweihung: Zweifalls neue Mitte ist fertig. Die Handwerker legen letzte Hand an, um das schmucke Geländer des geöffneten Hasselbachs zu verschweißen und zu streichen.

Überwiegend besteht Einigkeit, dass aus dem alten Schulhof ein attraktiver Platz geworden ist, und es sich im „neuen Huck“ gut feiern lässt.

Und doch gibt es Zweifaller, die Anstoß nehmen an der Arbeit der Kunsthandwerker. „Warum ist das Gitter waagerecht? Ein Gitter muss senkrecht sein, damit keine Kinder daran klettern können“, raunzt ein Passant die Arbeiter an. Die verweisen seelenruhig auf die Konstruktion und die Bestellung ihres Arbeitgebers.

Und der sagt auch, dass das Gitter so ausgewählt worden ist, damit keine Kinder daran drüber klettern. Es verläuft von unten nach oben schräg zum Platz hin nach außen. Zudem werde durch den vorstehenden der Rundlauf das Klettern unterbunden, berichtet der städtische Pressesprecher Tobias Schneider auf Nachfrage. Die Konstruktion entspreche durchaus der aktuellen Vorschriften. Weitere Beispiele derartiger Geländer sind beispielsweise in Kornelimünster und Schevenhütte zu finden, wo der Landesbetrieb Straßenbau sie installiert habe.

Die Parkplätze, so berichtet es der Technische Beigeordneter nach einer Anfrage von Albert Willms im Ausschuss für Stadtentwicklung, sollen zunächst nicht bewirtschaftet werden. „Wir beobachten erst einmal die Nutzung“, sagt Tobias Röhm. Sollte Bedarf bestehen, könnte problemlos auch eine E-Ladesäule nachgerüstet werden.

Sorgen um die Sicherheit ihres Maibaums bräuchten sich die Zweifaller auch nicht zu machen. Das in den Platz eingelassene Kunststoffrohr diene nur als „verlorene Verschalung“. Die eigentliche Hülse werde rechtzeitig nach Fertigstellung des Platzes betoniert, erklärte Tobias Röhm. Das Vorgehen sei so gewählt worden, damit die Hülse nicht während der Arbeiten beschädigt werden könne.