Stolberg: Ein neuer Trainer für den SSV

Stolberg: Ein neuer Trainer für den SSV

Beim Empfang der Mitglieder und Gönner in der Altstadt brachte es Ralf Radmacher auf den Punkt: „Wir sind erfolgreich wie noch nie”, frohlockte der Vorsitzende beim Blick auf die Bilanz, die der Stolberger SV Handball in diesen Tagen aufweisen kann.

Vor allem der neuerliche Aufstieg der Damen, die ab Sommer in der Verbandsliga auf Torejagd gehen werden, sorgt bei den Rot-Weißen für einen hohen Euphoriefaktor. Und natürlich das hervorragende Abschneiden der Jugendmannschaften.

In einem Punkt müssen sich die SSVler allerdings noch etwas zurückhalten: Die erste Herrenmannschaft hat den Verbleib in der Oberliga noch nicht endgültig gesichert.

Auch wenn sie nach zuletzt drei Punkten aus zwei Begegnungen zweifellos auf dem Weg zum rettenden Ufer sind, trennen die Kupferstädter derzeit als Zehntplaziertem mit 18:30 Zählern nur zwei Punkte vom VfR Übach-Palenberg, der in der Tabelle unmittelbar dahinter und somit auf einem der beiden Relegationsplätze rangiert.

Dass auch dieses finale Saisonziel erreicht wird, bezweifelt beim Stolberger SV aber niemand ernsthaft. Fast schon demonstrativ wird der neue Trainer präsentiert, der nach Ablauf dieser Spielzeit das Kommando übernehmen wird: Robert Teichert tritt den Weg aus Dormagen in die Kupferstadt und damit zugleich seine erste Stelle als verantwortlicher Coach im Seniorenbereich an. Zuletzt war der 30-Jährige Co-Trainer der Regionalliga-A-Jugend und der U23 beim TSV Dormagen.