Gottesdienst: Ehrenamtler gedenken der verstorbenen Begleiteten des Palliativnetzes

Gottesdienst : Ehrenamtler gedenken der verstorbenen Begleiteten des Palliativnetzes

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt das Palliativnetz Stolberg-Eschweiler auf den 27. März zurück. An diesem Tag wurde, wie in den vergangenen Jahren, der verstorbenen Begleiteten des Palliativnetzes gedacht.

Es wurde, im gut besuchten ökumenischen Gemeindezentrum in Stolberg, gemeinsam erinnert, gebetet und gesungen. Für die Mitarbeiter des Palliativnetzes ist dieser Gottesdienst ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Auch sie finden dort Raum, sich von den Begleiteten noch einmal zu verabschieden.

Im Anschluss gab es traditionell die Möglichkeit bei Snacks und Getränken ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen aufleben zu lassen und sich darüber auszutauschen wie das Leben nach dem Verlust weitergeht. Es ist sehr erfreulich, dass die Teilnahme hoch war und mit dem jährlichen Gottesdienstangebot viele Hinterbliebene angesprochen wurden.

Um auch weiterhin so viele erkrankte Menschen wie möglich Zuhause begleiten zu können, sind neue Ehrenamtler willkommen. Wenn man ein wenig Zeit zu verschenken hat und keine Berührungsängste mit Sterben und Trauer hat, wäre die ehrenamtliche Mitarbeit im ambulanten Hospizdienst vielleicht genau das Richtige. Natürlich wird man nicht ins kalte Wasser geworfen. Die Ehrenamtler werden auf Ihre Tätigkeit vorbereitet.

Ab Herbst wird ein Befähigungskurs mit einem Umfang von 120 Stunden angeboten, in dem den Teilnehmern Inhalte wie der Umgang mit Sterben und Trauer, aber auch das direkte Begleiten von erkrankten Menschen und Gespräche am Lebensende nahegelegt werden. Teilnehmen und somit ehrenamtlich aktiv werden, kann jeder. Ob jung oder alt spielt keine Rolle. Interessenten haben die Möglichkeit sich direkt beim Hospizbüro unter 02403/505381 oder per Mail unter info@ahd-eschweiler-stolberg.de anzumelden.