Stolberg-Münsterbusch: Drogeriemarkt verliert Wette gegen Bürgermeister: 4000 Euro für Kitas

Stolberg-Münsterbusch : Drogeriemarkt verliert Wette gegen Bürgermeister: 4000 Euro für Kitas

Was machen die Stolberger, wenn um 15 Uhr das Thermometer 36 Grad Celsius im Schatten anzeigt? Die einen versuchen, sich so kühl wie möglich zu halten, und die anderen stellen sich in den prallen Sonnenschein und singen. Aus gutem Grund, denn es galt, für einen guten Zweck bei einer Art Kupferstädter Version von „Wetten dass ...“ mitzuwirken.

Die einen versuchen, sich so kühl wie möglich zu halten, und die anderen stellen sich in den prallen Sonnenschein und singen. Aus gutem Grund, denn es galt, für einen guten Zweck bei einer Art Kupferstädter Version von „Wetten dass ...“ mitzuwirken.

Hintergrund der Aktion

Der Hintergrund der Aktion: Das Team vom neu eröffneten „dm“-Drogeriemarkt an der Mauerstraße in Münsterbusch hatte mit Bürgermeister Tim Grüttemeier gewettet, dass er es nicht schafft, 100 singfreudige Stolberger vor dem Markt zu versammeln.

Als Wetteinsatz der Drogeriekette winkten stattliche 4000 Euro, die drei städtischen Kindertagesstätten und dem Förderverein der Musikschule Merz zugutekommen sollten — falls 100 Stolberger ihre Stimmen erheben und gemeinsam singen würden.

Deutlicher Erfolg

Der Bürgermeister nahm die Wette an. Mit mehr als deutlichem Erfolg, denn fast 300 Sängerinnen und Sänger fanden sich am Eröffnungstag des Drogeriemarktes ein und trotzten der Hitze.

Instrumental von der Musikschule Merz begleitet, sangen Stolberger fast aller Altersklassen zusammen Kinderlieder, stimmten „froh zu sein, bedarf es wenig“ sogar als Kanon an. Die klangvolle Aktion zahlte sich in klingender Münze aus: Bürgermeister Grüttemeier gewann dank der singenden Stolberger die Wette, und der „dm“-Gebietsverantwortliche Torsten Wentland und Filialleiter Jan Hubert übergaben jeweils 1000 Euro an die städtischen Kitas Corneliusstraße, Steinweg und Foxiusstraße sowie an die Musikschule Merz.

(dim)