Stolberg: Donnerberg und Mausbach laut Bodenrichtwertliste leicht teurer geworden

Stolberg: Donnerberg und Mausbach laut Bodenrichtwertliste leicht teurer geworden

Die Preise für Grundstücke und Bauland in Stolberg sind seit 2012 weitestgehend stagniert. Im Vergleich zum Vorjahr sind lediglich die beiden beliebten Wohngebiete Donnerberg und Mausbach etwas teurer geworden, womit dort Bauland und Wohngrundstücke an Wert gewonnen haben.

Das geht aus der Bodenrichtwerteliste hervor, die der Gutachterausschuss für Grundstückwerte der Städteregion alljährlich zu Jahresbeginn publiziert.

Zur Ermittlung dieser Werte analysieren die Gutachter die Kaufverträge von Grundstücken aus dem vergangenen Jahr und errechnen daraus den Bodenrichtwert. Dieser gibt den im Vorjahr durchschnittlich bezahlten Preis pro Quadratmeter an, auch unter Einbezug von wertrelevanten Einflüssen wie der Lage, Bodenbeschaffenheit und Grundstücksgröße.

Dieser Wert wird nicht nur ausschließlich für Wohnbauflächen ermittelt, sondern auch für die Kerngebiete der Städte und gewerblich, landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzte Flächen.

In Stolberg hat sich diesbezüglich nicht allzu viel getan. Die durchschnittlichen Preise für Wohnbauflächen sind seit 2012 nur in den Gebieten Breinig, Breiniger Berg, Donnerberg, Liester, Mausbach und Zweifall gestiegen. In Gressenich ist der Bodenrichtwert sogar etwas gefallen. Die Schwankungen sind aber marginal und bewegen sich im Bereich von fünf und zehn Euro pro Jahr.

Bei der Städteregion sieht man dies gelassen. Es sei insbesondere nach der Immobilienkrise begrüßenswert, wenn sich die Werte für Bauflächen und Grundstücke etwas einpendeln würden.

Die mit Abstand teuersten Grundstücke in Stolberg sind auch in diesem Jahr wieder jene im Stadtteil Breinig, gefolgt von Dorff und Büsbach. Damit gehört Breinig neben einigen Gebieten von Würselen zu den teuersten Wohngegenden innerhalb der ehemaligen Kreiskommunen. Wer in Breinig in guter Wohnlage bauen wollte, musste im vergangenen Jahr im Durchschnitt 310 Euro für den Quadratmeter bezahlen. Für eine mittlere Lage waren es immerhin noch 200 Euro. Auf ganz Stolberg bezogen, ist der Durchschnitt für eine gute Wohnlage bei 250 Euro und für eine mittlere rund 150 Euro pro Quadratmeter. In den anderen Kommunen zeigt sich ein ähnliches Bild mit konstant stabilen Preisen, jedoch auf lokal unterschiedlichem Niveau.

Eifel günstig für Bauherren

So gibt es in Eschweiler Grundstücke in guter Lage für 205 Euro und in mittlerer Lage für 150 Euro, während es in Herzogenrath 210 Euro beziehungsweise 180 Euro sind. In Alsdorf kosten gehobene Bauflächen 165 Euro und mittlere gibt es für 135 Euro. Der Mittelwert für Wohnbauflächen in Roetgen ist 150 Euro, in Baesweiler für die guten Lagen 155 Euro und für mittlere Lagen 125 Euro.

Monschau ist mit 90 Euro beziehungsweise 60 Euro schon sehr günstig für die Städteregion und in Simmerath können Bauherren schon für 100 Euro in guter Lage und für 60 Euro in mittlerer Lage bauen. Auch die Richtwerte für Gewerbegrundstücke blieben überwiegend stabil.