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Stolberg: DLRG: In Jugendarbeit bewegt sich wieder was

Stolberg : DLRG: In Jugendarbeit bewegt sich wieder was

Andreas Freh ist neuer Jugend-Vorsitzender der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ortsgruppe Stolberg. Einstimmig wählten ihn die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung in sein Amt. Die verwaiste Position übernahm er kommissarisch im Januar 2007, um eine Neuausrichtung der Jugendarbeit zu ermöglichen.

Ihm zur Seite steht ein Team aus jungen Rettungsschwimmern der Ortsgruppe.

„Wir freuen uns, wieder einen festen Ansprechpartner in Stolberg zu haben”, kommentierte bei der Jahreshauptversammlung die Vorsitzende der DLRG-Bezirksjugend Aachen, Christine Schröter. Dem neuen Vorstand wünschte sie viel Glück und bot mit konkreten Angeboten die Unterstützung durch die Bezirksjugend an.

Andreas Freh nahm das Angebot dankend an. Im Juni werden die Stolberger Nachwuchs-Rettungsschwimmer mit der Bezirksjugend zum Wasserskilaufen nach Xanten fahren.

Vor etwa drei Jahren schlief die bis dahin aktive Jugendarbeit in Stolberg ein. „Fahrten zum Freizeitpark Eurodisney gibt es wohl vorläufig nicht”, stellte Freh klar. Er forderte Vorschläge zur Gestaltung der Jugendarbeit bei der DLRG Stolberg ein.

Ein Zeltwochenende am Rursee und ein Ausflug für die jüngsten zum Spielplatz Walheim wurden als erste Ideen genannt. Parallel dazu werden Kinder und Jugendliche in der wieder geöffneten Schwimmhalle aktiv angesprochen und im Ausbildungsablauf berücksichtigt.

Zur Zeit sind 84 Jugendliche bei der DLRG Stolberg gemeldet. „Genug Jugendliche sind da”, sah Freh ausreichend Potential.

Beim nächsten Einsatzwochenende in drei Wochen in Woffelsbach trifft sich der Jugend-Vorstand, um die Marschrichtung zu beschreiben. Vor übertriebenem Aktionismus warnte der Jugendvorsitzende „Wir werden es ruhig angehen lassen und nichts überstürzen”.