Stolberg: Die Realschule I hat jetzt eine Wohlfühl-Oase

Stolberg: Die Realschule I hat jetzt eine Wohlfühl-Oase

Der alte Aufenthaltsraum mit dem eher unpersönlichen Charakter eines „Wartesaals” hat in der Realschule I nun endgültig ausgedient. Er soll am Freitag einem modernen Bereich weichen, der mit dem internationalen, prägnanten und assoziativen Begriff „Oase” bezeichnet wird.

Ermöglicht hat die aufwendige Gestaltung des Raums der organisatorische und finanzielle Einsatz des Fördervereins der Schule: Alle Mittel wurden ausschließlich durch den Verein gestellt, der dazu auch emsig Spenden in der Kupferstadt gesammelt hat. „Die Schüler sollen sich in der gesamten Schule wohlfühlen können. Die neue Oase soll ein Raum sein, der vor und zwischen den Unterrichtszeiten zum Lernen, aber auch zu Gesprächen, Gesellschaftsspielen, der Buchlektüre oder einfach nur der Entspannung dient”, beschreibt Marie-Luise Ahlendorf, die seit der Gründung vor 13 Jahren Vorsitzende des Fördervereins ist.

Warme Farbtöne

Für diese Ansprüche ist die großzügige Räumlichkeit tatsächlich bestens ausgestattet: Zwei Banklinien folgen dem teilweise organisch geschwungenen Verlauf der Wände und bieten Sitzplätze für die Schüler sowie unterhalb Stauraum für Taschen. Zwölf weitere transportable Sitzelemente aus hellen Multiplex-Platten mit farbigen Belägen, zehn rollbare Ablagetische, die ebenfalls als Sitzgelegenheiten benutzt werden können, und zwei Stehtische ergänzen die optisch ansprechende wie zweckmäßige Einrichtung in warmen Farbtönen.

„Wichtig war uns die Flexibilität des Mobiliars, die zum Beispiel eine rasche bedarfsgerechte Zusammenstellung von Gruppentreffs ermöglicht. Die Einrichtung ist sowohl leicht als auch robust und langlebig. Genau so haben wir es uns vorgestellt”, erklärt die Schatzmeisterin des Fördervereins, Bärbel Wiese.

Im Sommer könne zusätzlich der angrenzende Innenhof leicht mit in die „Oase” einbezogen werden, ergänzt Ahlendorf. Sie spricht dem Schulleiter ein Lob aus, das ungewöhnlicherweise auf sein „Nichtstun” abzielt: „Herr Küpper-Jacobs hat sich wunderbar zurückgehalten und dem Förderverein vertrauensvoll freie Hand bei der Umsetzung der âOaseÔ gelassen.”

Dieser ist nun auch aus pädagogischer Sicht mehr als zufrieden mit dem Resultat. „Die Oase ist in ihrer Konzeption der ideale Aufenthaltsraum für unsere Schüler. Einige haben bereits einen Blick hineingeworfen und meinten, es sei der schönste Raum in der ganzen Schule. Da bin ich mit ihnen vollkommen einer Meinung”, sagt Küpper-Jacobs mit einem Lächeln.