Stolberg: Die Karawane staut sich weiter durch Stolberg

Stolberg: Die Karawane staut sich weiter durch Stolberg

Passend zur närrischen Jahreszeit zieht die Karawane der Tiefbauunternehmen weiter, aber die Baustellen bleiben bestehen. Der Stolberger Stauclub hat nicht nur Zuwachs bekommen, sondern gewinnt in immer mehr Stadtteilen neue Fanmeilen. Dies geht aus der Liste hervor, die die Verwaltung am Donnerstag dem Verkehrsausschuss vorgelegt hat.

Drei weitere Baustellen folgen

So wird die Zweifaller Straße (L238) zwischen Finkensiefstraße (L220) und dem Aurubis-Werk wohl noch bis Ende diesen Monats eine mit Ampeln geregelte Baustelle bleiben. Damit die Versorgungsträger Enwor und Regionetz neue Wasser- und Gasleitungen verlegen lassen können. Die Dauer dieser Baustelle hat mittlerweile auch in der Stolberger EWV-Zentrale für Unmut gesorgt.

„Es kommt es während verschiedener Bauabschnitte zu Verkehrsbehinderungen, die wir mit allen Mitteln zu minimieren versuchen in Absprache mit Straßenbaulastträgern und Ordnungsbehörden“, bestätigt auf Anfrage unserer Zeitung Yvonne Rollesbroich für die Zweifaller Straße „einen Zeitverzug, der sich auf die Dauer der Baustelle auswirkt“.

Aktuell werde mit Hochdruck mit allen Beteiligten an einer Lösung gearbeitet, deren wesentlicher Bestandteil „ein neuer Bauzeiten- und Ablaufplan sein wird“, so die Unternehmenssprecherin weiter. Sobald dieser vorliege, werde die Öffentlichkeit aktiv informiert.

Denn diese Baustelle im Tal korrespondiert mit den Arbeiten in Büsbach, wo von der Konrad-Adenauer-Straße (K13) durch die Bischofstraße und dann über Lehm­kaulweg und Finkensiefstraße talwärts die entsprechenden Anschlüsse an das Leitungsnetz erfolgen.

Deshalb ist mit Sperrungen der jeweiligen Zufahrten der Bischofstraße in den Lehmkaulweg immer wieder bis Ende März zu rechnen. Bis dahin soll sich die Baustelle auch talwärts vorgearbeitet haben — in offener Bauweise bis etwa in Höhe der Autopflegestation, und von dort weiter im unterirdischen Vortrieb mit punktuellen Bohrlöchern am Straßenrand der L220 bis zur Eisenbahnbrücke über die Vennbahnlinie.

Nur wie und wann der Abschnitt zwischen Brücke und Zweifaller Straße angegangen wird, darüber herrscht in Rathaus wie in EWV-Zentrale immer noch Ungewissheit.

Und was die Bischofstraße in ihrem oberen Teil anbetrifft, so wird diese auch nach den Verlegungen der Versorgungsträger voraussichtlich bis Oktober weiterhin eine Einbahnstraße bleiben aufgrund der Umbauten am Marienheim.

Neu für den Stolberger Stauclub nominiert ist die Straße „Alt Breinig“ mit einer Vollsperrung in Höhe der neuen Seniorenresidenz, wo vom 21. Januar bis 12. Februar die Hausanschlüsse angebunden werden. Der Busverkehr soll über die Entengasse geführt werden.

Die Vollsperrung des Jordansbergs soll am 26. Februar enden, die in Talstraße und Schlehenhag wegen der Verlegung eines neuen Kanals voraussichtlich Ende Mai. Ende Februar soll Verlegung der Stromleitung durch den Schotterweg „Am Dolomitbruch“ in Büsbach abgeschlossen sein.

Und Ende Januar will auch der Landschaftsverband die Arbeiten an der Stützwand für die L238 zwischen Nachtigällchen und Vicht Brücke abgeschlossen haben, zumindest bis auf einige wenige Feinarbeiten mit punktuellen Baustellen abgesehen. Neu ist allerdings die Telekom-Baustelle in der Münsterau (L238), wo bis zum 5. Februar der Verkehr mit Baustellenampel geregelt werden soll.

Eher örtliche Bedeutung haben die in diesem Monat beginnenden Baustellen auf der Unteren Donnerbergstraße und dem Narzissenweg. Nach Karneval kommen weitere drei Großbaustellen auf die Stolberger zu.

Voraussichtlich am 15. Februar ist der Baubeginn für die Sanierung der Rhenaniastraße zwischen Münsterbach- und Probsteistraße sowie für die Umgestaltung des Kaiserplatzes und des Bereiches von Bastinsweiher und Frankental. Details zur Verkehrsführung stehen noch nicht fest. Die Aufträge werden erst in der kommenden Woche vergeben.

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