Stolberg: Die Geschichte der Velau über die vielen Jahrzehnte

Stolberg: Die Geschichte der Velau über die vielen Jahrzehnte

Im Rahmen der Feierlichkeiten ihres 50. Kirchweihfestes, hatte die Gemeinde St. Franziskus, alle interessierten Bürger, bei freiem Eintritt, zu einem Diavortrag über die Velau eingeladen.

Und das Organisationsteam, um den Gemeinderatsvorsitzenden Gerd Düppengießer, staunte nicht schlecht, über das große Interesse der Stolberger. Denn 120 Zuhörer waren gekommen, um dem Vortrag des Lokalhistorikers, Toni Dörflinger, zu folgen. „Mit so vielen Personen hatten wir nicht gerechnet“, sagte Michael Schulden, der zuvor mitgeholfen hatte, das Pfarrheim unter der Kirche für den Vortrag herzurichten und zu bestuhlen. „40 Stühle mussten wir noch nachträglich in den Versammlungsraum schaffen“, berichtete er sehr zufrieden.

Und die Gäste sollten nicht enttäuscht werden, denn unter dem Titel „Die Velau heute — vor 50 Jahren — und davor“, unternahm Dörflinger eine interessante Zeitreise durch die Geschichte der Velau. Der Vortrag, der durch digitale Lichtbilder ergänzt wurde, die auf eine große Leinwand projiziert wurden, war in drei Teile, unterbrochen durch zwei Pausen, gegliedert.

Im ersten Teil spielten die alten Hofanlagen Scheuer, Alte und Neue Velau eine Rolle. Im zweiten Teil wurde die Geschichte des ehemaligen Bahnhofs Velau, der Schule Schulstraße, des Schlachthofs, der Nadelglasfabrik, der um 1920 entstanden Siedlung und der Werdegang des Widerstandskämpfers Dr. Josef Cornelius Rossaint beleuchtet.

Der dritte Teil war dann von den in der Nachkriegszeit entstanden Einrichtungen geprägt: Dazu gehörten unter anderem die Schule Kogelshäuserstraße, die Kirche St. Franziskus, der Kindergarten und die Wohnbauten an Mittel-, Elsass- und Franziskusstraße. Der Vortrag dauerte etwa 100 Minuten und die Zuhörer dankten Dörflinger durch einen lang anhaltenden Applaus. Anschließend bestand noch die Möglichkeit des Austausches mit dem Lokalhistoriker.