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Stolberg-Atsch: Die Atscher wollen informiert werden

Stolberg-Atsch : Die Atscher wollen informiert werden

„Wir möchten nicht unangenehm überrascht werden”, sagt Horst Zimmermann, Vorsitzender der CDU in Atsch.

Dem Vorsitzenden vom CDU-Ortsverband und seinen zahlreichen Mitstreitern geht es um den geplanten Autobahnanschluss und die Auswirkungen, die dieser Anschluss auf die Atsch und insbesondere auf die Sebastianusstraße haben wird. Befürchtet wird das Schlimmste.

Wenn die Sebastianusstraße zur „festgelegten Bedarfsumleitung” erklärt werde, so sehe der Ortsteil Atsch dem permanenten Verkehrsinfarkt entgegen. Dann werde nämlich der Verkehr bei Autobahnsperrungen immer automatisch über die Sebastianusstraße geführt. „Und das wollen wir nicht.”

Von Eilendorf nach Stolberg?

Die Sache werde in Absprache mit der Aachener Verwaltung entschieden. Und es wird befürchtet, dass die Aachener den Verkehr von Eilendorf weg in Richtung Stolberg wälzen wollen.

Seinerzeit sei zugesagt worden, so Zimmermann, dass die Atscher über den Stand der Planung informiert würden. Das sollte Ende des Sommers geschehen, „aber jetzt haben wir schon Dezember”. Wie also ist der Stand der Planung und wie wird die Atsch vor dem Verkehrsinfarkt geschützt? Das wollten auch Zimmermanns Mitstreiter gern wissen, die sich alle am Dienstag Abend vor Ort einfanden.

Stahlgitter- statt Jägerzaun

Aber noch ein weiteres Thema brennt den Atschern auf den Nägel. Der kleine Spielplatz an der Nordstraße ist nur durch einen Jägerzaun gegen die Straße gesichert. Das sei vor 40 Jahren vielleicht mal ausreichend gewesen, heute allerdings nicht. Harald Merzbach (CDU) forderte, zu der viel befahrenen Straße hin müsse ein Stahlgitterzaun errichtet werden. Schließlich habe der Verkehr in den letzten Jahren enorm zugenommen, und die Kinder würden gelegentlich einfach über den Zaun hüpfen.

Auch den Starenkasten hätten einige Atscher gern versetzt. Es mache viel mehr Sinn, so Merzbach, den Starenkasten etwa auf der Höhe des Spielplatzes aufzubauen. Jetzt werde erst hinter dem Starenkasten „richtig auf die Tube gedrückt”, und das sei gefährlich für die Fußgänger.