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Stolberg: Die Achtsamkeit kann man schulen

Stolberg : Die Achtsamkeit kann man schulen

„Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere morgen.“ Das Zitat des Dalai Lama bringt prägnant den Kern der Achtsamkeit auf den Punkt: den Moment bewusst erleben und wahrzunehmen. Das Gestern, die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft noch hypothetisch.

Achtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit. In diesem Zustand des Bewusstseins fokussiert man den Moment und geht vorurteilsfrei mit den eigenen Gedanken um. Den Moment mit allen Sinnen zu erleben, bringt in der Regel großes Glück und Zufriedenheit.

Die vielen kleinen Momente des Alltags, etwa wenn man auf dem Weg zur Arbeit ist, bewusst mit allen Sinnen wahrzunehmen, den Boden unter den Füßen spüren, die Gerüche im Auto riechen oder den Geräuschen und Stimmen im Bus lauschen.

Das kann geübt werden, nicht immer mit den Gedanken abzuschweifen, sondern fokussiert zu bleiben. Mit zunehmender Achtsamkeit können destruktive Gedankenmuster, Gewohnheiten und unbewusste Verhaltens- und Denkweisen abgelegt werden.

Erste Übungen

Am Dienstag, 10. April gibt Referentin Christina Vedar ab 19 Uhr im Kulturzentrum Frankental eine Einführung in das Thema. Mit ersten Achtsamkeitspraktiken für den Alltag. Anmeldung bei der VHS unter Telefon 02402/862460.