Der Werther Zug kann sich wieder sehen lassen

Karnevalszug in Werth : Werth bestätigt seinen Ruf als Karnevalshochburg

Schrill, laut, bunt, im Werther Zirkus geht es rund! Auch im ersten Jahr nach dem 50. Geburtstag stellte die KG Adler Werth wieder einen Karnevalszug auf die Beine, der sich sehen lassen konnte. Längst nicht nur die einheimische Bevölkerung war unterwegs, auch „hömmele“ Auswärtige fanden den Weg nach Werth.

In hübsch geschmückten Garagen und Hauseingängen entlang der Zugstrecke wurde sich schon mal eingestimmt auf das, was nun kommen sollte. Die Gressenicher Blasmusikanten unter der Leitung von Tino Scholl an der Spitze begeisterten die Zuhörer mit ihrer Musik und leiteten über zu den Maijungen Werth, die ihr Motto präsentierten:“Ob Weihnachen, ob Mai am Markt, ob Karneval – do seme dobee.“ Seit vielen Jahren dabei bei den Werther ist die KG Echte Frönde aus Stolberg, die den Zug mit einer Fußgruppe und einem Wagen bereicherten.

Lustige Atschinesen ließen es sich nicht nehmen, ihre Werther Freunde wieder zu besuchen. Die Kleinsten wurden im Kinderwagen mitgeführt und versuchten sich von dort aus begeistert im Kamelle-Verteilen. Neu im Werther Zug war der VfL Vichttal, angeführt von Dirk Krahe und Dominik Wirtz, der unter dem Motto „Leben am Limit“ einen blau-weißen Papierschnipsel-Regen aus einem prächtigen Wagen heraus katapultierte. Moving Flashlights, der Trommler- und Pfeifercorps aus Mausbach, Rotkäppchen Heistern mit ihren Eskimokostümen und auch die Trekkerfreunde Heistern wussten die Jecken zu begeistern.

De Eledörper waren wieder dabei und natürlich de Lustige Wölleklös aus Mausbach, mit ihren farbenfrohen blau-gelben Kostümen, ihrer bezaubernden Kinderprinzessin Sophie im Disneyland sowie dem Hofstaat mit Prinz Yannick und Elferrat.

Burgprinzessin Uta, Zofe Vera und Junker Willi von den Frenzer Burgnarren bildeten einen Teil des Werther Karnevalszuges, „met Tanz, Gesang un Pänz und mit Hätz und Hand durchs Indeland“ spazierten die Echte Frönde Lamersdorf. Aus der direkten Nachbarschaft waren mit einer starken Truppe die Fidelen Bessemskriemer angereist und verteilen genau wie Plan B und die Wehebachtussis ihre Kamelle.

Sportlich unterwegs waren der Ballspiel-Club Schevenhütte und die Werther Fitness-Trecker. Und „Back to the 90’s“ wollte wohl Maiforce Eschweiler gehen. Schrill, laut und bunt ging es weiter zum Werther Hüttenwirt. Die Wagenbauer könnten einen imposanten Wagen präsentieren gemeinsam mit der Gardetanzgruppe Blue Royal.

Da bekanntlich das Beste zum Schluss kommt, bildeten die Wagen der Minis der KG Adler Werth, Da Jolie mit der Vorsitzenden Stefanie Hennen sowie der Elferrat das Ende des Karnevalsumzugs. Nach dessen Ende ging es munter weiter – zur After-Zug-Party ins Werther Festzelt.