Der Stolrun geht in die nächste Runde

Stolrun : Mehr Treppen und jede Menge Matsch

Nachdem der Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus sich bereits Ende November für eine Fortführung des Extremlaufes Stolrun entschied, gab es nun auch das offizielle Go von Seiten des Veranstalters.

Am Sonntag, 1. September, soll sich Stolberg erneut in ein Mekka für Laufbegeisterte verwandeln und diesmal soll keiner der Teilnehmer sauber in die Innenstadt kommen, verspricht Veranstalter Stefan Hanrath.

Sein Ziel: In diesem Jahr sollen rund 2000 Menschen an den Start gehen. Unrealistisch dürfte diese Einschätzung keineswegs sein. Schließlich nahmen bereits an der Premiere im vergangenen September 1100 Sportler aus der gesamten Region teil. Und damit nicht genug. Über die sozialen Netzwerke konnten rund 150.000 Menschen erreicht werden. Das fiel auch dem Sportriesen Adidas auf, der sich bereit erklärte, als Partner dabei zu sein und für jeden Teilnehmer ein Laufshirt zu stiften.

Neben etlichen Kooperationspartnern, die bereits im vergangenen Jahr mit von der Partie waren – darunter das Unternehmen KMD, das auch in diesem Jahr wieder ein Läufer-Team stellen wird – habe man auch neue Partner gewinnen können. Beispielsweise die Krankenkasse Actimonda. „Wir wollen zeigen, dass Sport auch Spaß macht und nicht nur ein Mittel zum Zweck ist“, sagt Actimonda-Vertreter Ralf Steinbrecher.

Mit von der Partie sind auch die Discotheken „Starfish“ und „Himmerich“, die an der Strecke sogar einen Discjockey positionieren werden, wie Mitarbeiter Anand Tanna berichtet.

Und das ist nicht die einzige Neuerung, die es im Rahmen des Extremlaufes geben soll. Insgesamt 20 Hindernisse sollen die Läufer hinter sich lassen. Noch mehr Treppen und vor allem noch mehr Schlamm soll es geben. Das hatten sich im vergangenen Jahr etliche Teilnehmer gewünscht. „Diesmal kommt keiner mehr sauber in der Innenstadt an“, verspricht Hanrath.

Wie im vergangenen Jahr soll es wieder drei verschiedene Läufe geben. Gestartet wird mit der „Kids Mile“ und der „Family Round“, danach steht dann der Hauptlauf – der so genannte „Coppermen´s Hell“ – auf dem Programm. Eine Runde ist sieben Kilometer lang. Wem das nicht reicht, kann die Strecke auch zwei Mal laufen.

Mit von der Partie werde auch ein Team der Verwaltung sein, erklärt Stolbergs Technischer Beigeordneter Tobias Röhm. Bereits im vergangenen Jahr waren etliche Mitarbeiter der Stolberger Verwaltung – darunter auch der Erste Beigeordnete Robert Voigtsberger und der damalige Bürgermeister Tim Grüttemeier – angetreten und von den etlichen Zuschauern am Streckenrand angefeuert worden.

„Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass der Stolrun eine Nische im Sportkalender der Region geschlossen hat“, ist sich Voigtsberger sicher und hofft, dass auch in diesem Jahr wieder viele Teilnehmer an den Start gehen werden. Schließlich sei der Stolrun im Rahmen des Stolberger Tourismuskonzeptes entstanden. Gerade das Thema Laufen hätte eine gute Möglichkeit geboten, um Stolberg als Sportstadt in der Region zu präsentieren, so Robert Voigtsberger weiter.

700 Anmeldungen für die nächste Runde sind bereits eingeganen. Wer am Stolrun teilnehmen möchte oder sich über den Extremlauf informieren möchte, kann dies im Internet unter www.stolrun.de tun.

(se)
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