Stolberg: Der Spaß steht beim Weihnachtslauf an erster Stelle

Stolberg: Der Spaß steht beim Weihnachtslauf an erster Stelle

Nikolausmützen waren das Erkennungszeichen der Teilnehmer des „1. Weihnachtslaufes”, der durch die Altstadt führte. Jeder der 48 Starter bekam beim Start vom Atscher Turnverein, Organisator des Laufes im Rahmen der Kupferstädter Weihnachtstage, eine solche rote Mütze geschenkt.

So drehte dann auch der 20-jährige Sören Radermacher als „flotter Nikolaus” Runde um Runde. „Es geht bei diesem Lauf nicht um das sportliche Ergebnis, sondern darum, dass man dabei war.” Pascal Ehrlich gehörte mit seinen neun Jahren zu den Jüngsten. Auf die Frage, warum er mitmacht, antwortete der Junge ohne jedes Zögern: „Ich mache mit, um Spaß zu haben.”

Den Weg aus Erkelenz in Kauf genommen hatte Michael Thedi: „Als ich hörte, dass hier nicht mal Startgeld erhoben wird, war für mich sofort klar, dass ich mitmacht ”, erklärte der 46-Jährige und holte aus den Tiefen seiner Hosentasche eine Nikolausmütze und eine kupferne Medaille hervor. Jeder Teilnehmer bekam nämlich nicht nur eine Mütze, sondern auch eine Medaille.

Für die teilnehmerstärkste Gruppe gab es obendrein einen Wanderpokal mit Gravur. Die größte Gruppe stellten mit 13 Personen eigentlich die Schmiede, die aber den Wanderpokal, den sie selbst gefertigt hatten, der DLRG überließen. Die Retter waren zwar nur mit sieben Personen gestartet, kamen dafür aber zusammen auf 64 Runden. Die DLRG stellte auch den Läufer mit der meisten Runden: Karsten Wedt lief ganze 17 Mal durch die Altstadt.

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