Kommentar zur Bürgermeisterwahl: Der gefühlt längste Wahlkampf in der Geschichte könnte am Sonntag zuende gehen

Kommentar zur Bürgermeisterwahl : Der gefühlt längste Wahlkampf in der Geschichte könnte am Sonntag zuende gehen

Am Sonntag ist Wahl. Etliche Woche des Wahlkampfes liegen nun hinter den drei Kandidaten. Und wer wird die Nase am Ende vorne haben? Das entscheiden die Stolberger. Vielleicht fällt am Sonntag bereits eine eindeutige Entscheidung, vielleicht geht es am 16. Juni auch in die Stichwahl.

Am Sonntagabend werden wir schlauer sein – und die Kandidaten auch. Sie dürften wohl auch froh sein, wenn endlich eine Entscheidung gefallen ist. Hunderte Termine haben sie in den vergangenen Wochen absolviert. Böse Zungen behaupten sogar es hätte sich um den längsten Wahlkampf in der Geschichte gehandelt. Schließlich stand bereits seit Anfang Dezember fest, wer ins Rennen gehen soll – zumindest für die CDU und die SPD. Haustürwahlkampf, Podiumsdiskussionen, Präsenz zeigen auf öffentlichen Veranstaltungen und natürlich auch ihre eigenen Foren standen für sie auf dem Programm.

Eine Sache dürfte sicher sein: Wer bis dato nicht weiß, wer antritt und wer für welche Inhalte steht, der ist selbst schuld. Wenn Andreas Dovern, Patrick Haas und Bernd Engelhardt eins gemacht haben, dann ist es wohl auf die Stolberger zugehen. Und es gibt noch eine Sache, die im Rahmen eines Wahlkampfes wohl eher ungewöhnlich sein dürfte: der Umgang der Kandidaten miteinander. Der war in den vergangenen Monaten nämlich stets fair – und das ist mit Sicherheit gar nicht so selbstverständlich. Zeigt aber auch, dass nicht unbedingt der Sieg, sondern vielmehr das Wohl der Stadt im Vordergrund steht.

Mehr von Aachener Zeitung