2060 Kinder : Der Geburten-Rekord ist bereits gebrochen

2060 Kinder : Der Geburten-Rekord ist bereits gebrochen

Bislang erblickten in diesem Jahr 2060 Babys in Stolberg das Licht der Welt, so viele wie noch nie zuvor. Der 2000. Neuankömmling war ein Mädchen.

Der Rekord ist geknackt: Bislang wurden in diesem Jahr im Bethlehem-Gesundheitszentrum 2060 Kinder geboren. So viele Geburten hat es in der Kupferstadt bislang noch nie gegeben – und das laufende Jahr ist noch nicht zu Ende.

Das 2000. Baby erblickte Ende November das Licht der Welt. Der Neuankömmling war ein Mädchen. Die Eltern mit Wohnsitz in Roetgen haben sich für Stolberg als Geburtsort ihres ersten Kindes entschieden.

Das ist mittlerweile ein regionaler Trend: Nachdem diverse Entbindungsstationen innerhalb der Städteregion geschlossen haben bzw. die „Klinik für Geburtshilfe“ in Kooperation mit dem St. Antonius-Hospital in Eschweiler entstanden ist, planen viele Paare die Entbindung im Stolberger Geburtenzentrum.

Diese Tatsache spiegelt sich sehr deutlich in den Geburtenzahlen der letzten Jahre wieder: Gegenüber dem Jahr 2014 (1234 Geburten) gab es bis Ende 2018, nachdem alle Kreißsäle modernisiert beziehungsweise fertiggestellt waren, eine Steigerung um etwa 60 Prozent (1957 Geburten). In Bezug auf die Geschlechterverteilung liegt Stolberg übrigens im bundesweiten Trend: Die Statistik der letzten fünf Jahre beläuft sich auf circa 51 Prozent Jungen und 49 Prozent Mädchen.

Lina und Ben liegen vorne

Die beliebtesten Vornamen der letzten beiden Jahre bei den Mädchen waren Lina, Mia und Lea; die Eltern der Jungen entschieden sich am häufigsten für Ben, Leon und Paul. Das Stolberger Standesamt hat sich auf die hohen Fallzahlen im Geburtenbereich eingestellt: Bereits im dritten Jahr ist das Servicebüro im Eingangsbereich des Krankenhauses die erste Anlaufstelle, die es den Eltern ermöglicht, alle für die Beurkundung der Geburt maßgeblichen Unterlagen auf Vollständigkeit prüfen zu lassen beziehungsweise zur weiteren Bearbeitung abzugeben. Zwei Standesbeamtinnen nehmen im Anschluss die Beurkundung im Rathaus vor, so dass die Geburtsurkunden im Regelfall binnen weniger Tage per Post an die Eltern übermittelt werden können.

Dieses System hat sich nach Auffassung der Verantwortlichen in den vergangenen Jahren gut etabliert und hat für die Kunden nur Vorteile, weil es den Eltern zumeist lange Warteschlangen und zusätzliche Wege zwischen Krankenhaus und Rathaus erspart. Um auch zwischen den anstehenden Feiertagen längere Wartezeiten zu vermeiden, bietet das Standesamt zusätzlich im Rathaus Gelegenheit, Neugeborene anzumelden.

(red)