Stolberg: Der erste Weg zur Schule ist aufregend und kann gefährlich sein

Stolberg: Der erste Weg zur Schule ist aufregend und kann gefährlich sein

Der erste Schultag ist ein besonderes Ereignis. Schultüten voller Süßigkeiten und Geschenke werden stolz von den Kleinen, herausgeputzt und freudestrahlend, durch die Stadt getragen.

Für jene Kinder aber, die die Schneidmühle an der T-Kreuzung zur Eisenbahnstraße überqueren müssen, sei es in Richtung Hermannschule oder der Grundschule Atsch, könnten die kommenden Wochen nicht nur aufregend, sondern auch gefährlich werden. Mit der Einrichtung einer provisorischen Ampel an der Baustelle am Atsch-Dreieck wurden die Ampeln rund um die Bahnhaltestelle Schneidmühle abgestellt. Es kann auf die Baustellen-Ampel auf der Eisenbahnstraße Richtung Atsch-Dreieck oder auf die Ampel an der Kreuzung Eisenbahnstraße/Eschweilerstraße ausgewichen werden. Nicht geringe Umwege.

Ampel aus: Das Überqueren der Schneidmühle ist an der Kreuzung mit der Eisenbahnstraße mit Vorsicht zu genießen. Schüler sollten ausweichen.

Naheliegender gestaltet sich die Straßenüberquerung etwa 200 Meter die Schneidmühle hoch. Dort kann die Straße bei der Einschnürung durch eine Baustelle sicherer überquert werden.

Mittwochmorgen soll die Situation von der Polizei überprüft und geklärt werden, ob hier eine bedrohliche Situation geschaffen wurde. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Kleinen auf die mahnenden Anweisungen von Eltern und Verwandten bezüglich des Straßenverkehrs hören und in diesem Fall den Umweg machen.

Unachtsamkeit und Herumtollen auf dem Schulweg kann allgemein schnell zu einem risikoreichen Unterfangen werden. Zusätzlich reihen sich zwischen Schneidmühle und Grundschule Atsch, entlang der Eisenbahn- und Würselener Straße, die Baustellen wie Perlen an einer Schnur. Die meisten Einengungen der Gehwege sind mit einer breiten Abtrennung von der Straße gesichert. Dennoch reicht auf Höhe der Baustelle am Atsch-Dreieck ein Fehltritt, eine Stauung am Übergang, und das Kind steht auf der Straße. Beruhigend ist nur, dass der Verkehr durch die Bauarbeiten abgebremst und die Straße gut einsehbar ist.

Ein schwerer Weg, wie Eltern und Verwandte, die in den vergangenen Tagen bereits den Schulweg mit ihren Kindern geübt haben, unserer Zeitung berichten.

(nvw)