Stolberg: Das „Steinfeld”: Vortrag von einem Stolberger für Stolberger

Stolberg: Das „Steinfeld”: Vortrag von einem Stolberger für Stolberger

Ein Vortrag von einem Stolberger für Stolberger - und für alle, die sich für die Kupferstadt interessieren. „Das Steinfeld” war das Thema der Vorlesung, die Toni Dörflinger jüngst in der Volkshochschule hielt.

„Das ist zwar nicht das erste Mal, dass ich so einen Vortrag halte, aber Routine kommt da bei mir wirklich nicht auf”, erklärte Dörflinger zu Beginn.

Interessante Anekdoten

Von Aufregung war während des Vortrages jedoch nichts zu spüren, was vielleicht auch an seinen treuen „Stammkunden” im Auditorium lag. Anhand von über hundert Bildern - aktuelle und historische - veranschaulichte Dörflinger eine Mischung aus wichtigen Fakten und interessanten Anekdoten.

Das Steinfeld, das sich in oberes und unteres Steinfeld aufteilen lässt, ist ein im Abhang des Donnerbergs gelegenes Gelände. Seinen Namen verdankt es seinem stark kalksteinhaltigen Fundament. Zum Steinfeld gehören unter anderem der Gutshof Croé, das Berufskolleg, das „Hardte-Häuschen”, das Haus „Piret” und natürlich auch der ehemalige Kupferhof „Vorderes Steinfeld”, der heute Teil des Bethlehem-Krankenhauses ist.

Zudem beschäftigte sich Dörflinger sehr intensiv mit dem Friedhof Bergstraße, der 1879 eröffnet wurde, und erläuterte unterschiedliche Grabstätten und -male. Der städtische Friedhof entstand aufgrund der Schließung des Kupfermeisterfriedhofs und der Friedhöfe an der Vogelsang- bzw. Lucia-Kirche.

Besonders geeignet war der Termin des Vortrages, da das Stolberger Krankenhaus, das 1863 von Roland Ritzefeld und Franziska Schervier am Steinweg gegründet wurde, im kommenden Jahr sein 150-jähriges Jubiläum begeht.

Mehr von Aachener Zeitung