1. Lokales
  2. Stolberg

Das Jahr 2020 beginnt für Einsatzkräfte in Stolberg mit viel Arbeit

Blaulicht : Stolberger Feuerwehr startet turbulent ins neue Jahr

Eine brennende Hecke, verletzte Kinder und Papiercontainer, die in Flammen stehen: Für viel Arbeit sorgte der Jahreswechsel bei der Feuerwehr. 26 Mal mussten die beiden Rettungswagen ausrücken.

Die Feuerwehr wurde zu elf Einsätzen gerufen. Eine deutliche Steigerung des Einsatzaufkommens bestätigt  Amtsleiter Andreas Dovern. „In der Zeit nach Mitternacht hatten wir rund 60 Einsatzkräfte zeitgleich im Einsatz, beide Rettungswagen waren fast pausenlos auf der Straße. In den letzten Stunden des Jahres mussten wir zu rund 40 Hilfeersuchen ausrücken“, so Dovern.

Bereits gegen 18 Uhr wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache zu einem medizinischen Notfall gerufen. Bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels aus der Nachbarstadt erfolgte die medizinische Versorgung der Patientin durch die Feuerwehrkräfte.

Gleichzeitig wurde der Brand einer Hecke – vermutlich durch Feuerwerk verursacht – auf der Oststraße gemeldet. Gemeinsam bekämpften die Einsatzkräfte der Löschgruppe Mitte und der Feuerwache die Flammen der etwa auf zehn Meter in Brand stehenden Hecke. Eine brennende Gartenlaube beschäftigte die Löschgruppe Venwegen und das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Wache gegen 23.21 Uhr auf der Vennstraße.

Für die Feuerwehrbeamten ging es von dort in die Altstadt, um eine Person aus einem Aufzug zu befreien. Kurz nach dem Jahreswechsel standen die Notruftelefone nicht mehr still.

Zu etlichen Einsätzen mussten die Stolberger Feuerwehr an Silvester und im neuen Jahr ausrücken. Foto: Feuerwehr Stolberg

An einem Gebäude an der Bachstraße in Münsterbusch hatte sich Feuerwerk seinen Weg hinter eine Hausfassade gesucht.Mit der Drehleiter wurde die Fassade kontrolliert. Noch während dieses laufenden Einsatzes wurden beide Rettungswagen und der Führungsdienst in die Innenstadt entsandt. Zwei Kinder hatten sich Brandverletzungen an den Beinen zugezogen.

Gegen 0.52 Uhr ging es weiter zur Birkengangstraße. Zwei große Papiercontainer standen in Flammen. Mit der Löschgruppe Donnerberg wurde der Brand gelöscht. Zu dieser Zeit verdichtete sich der Nebel in Stolberg immer weiter. In ganzen Ortsteilen war die Hand vor den Augen nicht mehr zu sehen. Die Einsatzfahrzeuge konnten ihre Fahrten nur noch in Schrittgeschwindigkeit fortsetzen.

Um im gesamten Stadtgebiet weiterhin eine zeitlich adäquate Hilfe gewährleisten zu können, besetzten die Löschgruppen Breinig, Zweifall und Gressenich ihre Gerätehäuser. Damit konnte sichergestellt werden, dass sowohl bei Feuerwehreinsäten wie auch bei medizinischen Notfällen zeitgereicht Hilfe am Einsatzort zur Verfügung steht. Um 1.48 Uhr wurde die Löschgruppe Breinig zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Gegen 3.30 Uhr konnte die Bereitschaft aufgehoben werden.

(ots)