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Das Heimat- und Zeitungsarchiv der IG Büsbach besucht Marienheim

Besuch : In zahlreichen Erinnerungen geschwelgt

Einen kurzweiligen Nachmittag hat das Heimat- und Zeitungsarchiv der Interessengemeinschaft IG Büsbach den Senioren im Marienheim bereitet.

Auf großer Leinwand präsentierten Irmgard Remmert und Magda Kaivers vom Archivkreis den Bewohnern des Seniorenzentrums zahlreiche historische Fotos der einstigen Gemeinde Büsbach und kommentierten die Motive. Remmert und Kaivers haben bei der Gelegenheit Renate Hendrichs im Namen des Büsbacher Heimat- und Zeitungsarchivs 15 hochwertige Ausdrucke von historischen Fotografien übergeben, die fortan Gänge und Flure des Marienheims zieren können.

Bei einem einmaligen Besuch im Marienheim soll es nicht bleiben, denn der Archivkreis der IG Büsbach plant für den Herbst die nächste Bilder-Schau in dem Seniorenzentrum, bei der die Bewohner in alten Erinnerungen schwelgen können. Grundsätzlich ist das Heimat- und Zeitungsarchiv für die Öffentlichkeit immer dienstags (außer an Feiertagen) von 16.30 bis 20 Uhr geöffnet. Im Büsbacher Bürgerhaus, Konrad-Adenauer-Straße 121, können Interessierte dann in dem riesigen Fundus mit Informationen über mehr als 200 Jahre Heimatgeschichte der ehemaligen Gemeinde Büsbach und dem großen Zeitungsarchiv ab dem Jahr 1791 für ganz Stolberg stöbern.

Urkunden, Fotografien, Festschriften, Vereinschroniken, Flurkarten, Bücher und Zeitschriften können entdeckt werden und Kopien vor Ort auf Papier gefertigt oder per E-Mail versendet werden. Um aber das Heimat- und Zeitungsarchiv weiterhin zu bewahren und Interessierten zugänglich zu machen, muss die IG Büsbach jährlich etwa 1.500 Euro an Betriebskosten für die Räume im Bürgerhaus erbringen.

Deshalb sucht der Archivkreis noch Spender, Sponsoren oder Paten, die mit ihrer finanziellen Unterstützung den Fortbestand des Archivs sichern. Wer das Projekt fördern möchte, ist herzlich eingeladen, das Archiv dienstags zwischen 16.30 und 20 Uhr im Büsbacher Bürgerhaus zu besuchen, oder Kontakt per Telefon oder E-Mail aufzunehmen: Dirk Müller, Telefon: 01522/2756891, E-Mail: dirk.muehli@web.de.