Stolberg: Dabeisein zählt beim Winterlauf durch die Innenstadt

Stolberg: Dabeisein zählt beim Winterlauf durch die Innenstadt

Die moderne Technik hat beim dritten Kupferstädter Weihnachtslauf Einzug gehalten. Früher bekamen die Teilnehmer für jede gelaufene Runde ein Bändchen, das sie übers Handgelenk streiften.

Die Bändchen wurden am Ende gezählt und in Kontext mit der Zeit gebracht. Wobei es bei diesem Lauf weniger darum geht, wer am schnellsten ist, sondern einfach nur darum, dabei zu sein.

Jetzt aber geht es beim Lauf genauso modern zu wie beim Besuch in einem Fitnesscenter. Wie die Kunden in den Fitnesstempeln, so trug auch jeder Starter ein Bändchen mit einem eingebauten Transponder. Jedes Mal, wenn der Läufer die Ziellinie vor dem Rathaus überquerte, stoppte er kurz an einem Lesegerät und hielt den Transponder davor. Der Computer addierte automatisch die absolvierten Runden und spuckte ein übersichtliches Ergebnis aus.

Auf die technische Errungenschaft ist der ATV Atsch, der von Beginn an den Kupferstädter Weihnachtslauf organisiert, zu recht stolz. Denn die Handhabung ist für alle Beteiligten äußerst praktisch.

Teilnehmer aller Altersklassen

Im Hinblick auf das nass-kalte Wetter war eine Beteiligung von rund 60 Läufern durchaus respektabel. Es nahmen wie immer sportbegeisterte Stolberger aus allen Altersgruppen teil. Stöpsel, junge Erwachsene wie auch Senioren rannten am Samstag ab Kaiserplatz durch die Altstadt - und das technisch mit modernstem Equipment am Handgelenk.

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