Stolberg: Chor „Kimundi“: Gelungen gesungene Mischung

Stolberg: Chor „Kimundi“: Gelungen gesungene Mischung

Von ihrer besten Seite zeigte sich rund 40 mehr oder minder kleine Künstler beim Konzert des Roetgener Kinder- und Jugendchors „Kimundi“ in der Stolberger Kirche St. Mariä Himmelfahrt an der Salmstraße. Der Auftritt gehörte zum Programm des Musiksommers in der Kupferstadt.

Unter der Leitung von Miriam Schlösser, am E-Piano begleitet von Manfred Lutter und willkommen geheißen von Pfarrer Hans Rolf Funken, stürmten die Chor-Sänger (bis auf wenige Ausnahmen nur Mädchen) das Gotteshaus und starteten, teils hinter bunten Masken versteckt, mit dem Lied „Wir sind die Raben“ eine wahre Charme-Offensive. Das gelang den Gästen aus der Nordeifel auch im weiteren Fortgang des knapp einstündigen Programms — und das auch deshalb, weil sie die Lieder nicht nur bloß sangen, sondern oft mit großem mimischen und gestischen Einsatz zudem regelrecht spielten.

So wurde dieses Konzert schließlich zum Kulturgenuss rundum. Dazu trug auch die reichhaltige Mischung bei, die die Roetgener nach Stolberg mitgebracht haben. Zwei Titel aus dem von Schlösser und Lutter komponierten Kindermusical „Als die Raben noch bunt waren“ gehörten ebenso zu diesem klingenden Cocktail wie Popsongs von Abba und Bruno Mars. Mit „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Chemin“ fehlte überdies auch nicht ein Ohrwurm, der sich auf Konzerten junger Sänger einer großen Beliebtheit erfreut.

Die Zuhörer in der im Hauptschiff bis fast auf den letzten Platz Kirche, darunter viele Mütter, Väter und Geschwister, folgte dem Auftritt ihrer Stars sehr aufmerksam. Kein Wunder, dass diese spezielle Gemeinde nach dem eigentlichen Ende des Konzertes mit Erfolg noch eine Zugabe einforderte.