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Kultur trotz Corona: Carlos Cachafeiro und Sohn mit Cyber-Konzert

Kultur trotz Corona : Carlos Cachafeiro und Sohn mit Cyber-Konzert

Alles wird anders im Corona-Zeitalter. Auch in der Kultur. Sie verlagert sich ins Internet, um Publikum zu erreichen. Zwangsweise, weil Ausstellungen, Kneipen und Konzertsäle geschlossen sind und keiner vor die Türe soll. Deshalb entdecken Kulturschaffende das Internet als Galerie und Konzertsaal.

Vergangenes Wochenende erfolgte die erste Cyberspace-Vernissage der Kupferstadt bei der Artibus-Ausstellung von Paul Sous in der Galerie der Burg. Nathalie Stercken und Norbert W. Peters unterrichten Gesang und Musik ebenfalls per Skype.

Und am Abend des Samstags wird Carlos Cachafeiro nebst Sohnemann seinen Gig aus dem Heinsberger „Iron Chopper“ (https://www.facebook.com/carlos.cachafeiro.3/videos/10217977987261123/) absolvieren – ohne Publikum, aber per Livestream.

Wenn Carlos normalerweise seine Gitarre auspackt, strömen die Besucher herbei. Die Christmas-Konzerte in der Stolberger Altstadt sind legendär. Carlos, der sich vor zehn Jahren entschied, seine Kunst professionell zu leben, ist auf Auftritte angewiesen.

Nun versucht er per Cyber-Konzerten mit seinem Sohn in der nächsten Zeit über die Runden zu kommen. Mehr Infos unter www.carlosseum.com.

(-jül-)