„Bitbouler“ entscheiden Turnier für sich

Matthias-Minderjan-Cup : „Bitbouler“ entscheiden Turnier für sich

Sie haben wieder mal abgeräumt: Die „Bitbouler“ aus dem Nachbarort Schevenhütte gewannen die 2019er Ausgabe des Turniers um den Matthias-Minderjan-Cup auf den Spielfeldern rund um das Bistro „Elle“.

Die Organisatoren konnten sich auch dieses Mal wieder nicht über einen Mangel an Zuspruch beklagen: 30 Mannschaften mit 90 Spielern traten in vier Runden gegeneinander an. Die Endspiele um die Plätze 1 und 3 kamen hinzu.

Das Sportliche indes war nur die eine Seite des Turniers. Während die Spielkugeln immer wieder ihr typisches „Klack, klack, klack“ machten, entfaltete sich rund um die Gaststätte im Mittelpunkt ein reges geselliges Treiben. Das liegt schon in der Tradition des Sportes, den der „Namenspatron“ des Wettbewerbs nach der Heirat mit einer Französin Ende der 1960er Jahre mit nach Gressenich brachte, um ihm dort eine neue Heimat zu verschaffen. Seither gilt der Heimatort als eines der „Bouledörfer“ in Deutschland.

Weitere Spielbahnen gibt es inzwischen darüber hinaus unter anderem auf dem Donnerberg sowie am Talbahnhof in Eschweiler. Das erste offizielle Cup-Turnier wurde im Jahr 2001 ausgetragen – ein Jahr zuvor hatten die Gressenicher den Wettbewerb noch ohne den heutigen Namen ganz unter sich ausgetragen. „Viele Spieler“, freute sich so auch Organisator Rolf Minderjan, „sind uns seit dieser Zeit treu geblieben.“ Sein Dank galt aber nicht nur den Aktiven.

Auch die Bistro-Mannschaft um den Gastwirt Erhard Vanderbrück und die Familie Peter Heinz Kreutz, die in jedem Jahr für die Anlage zusätzlicher Spielfelder privates Gelände zur Verfügung stellte, hatten ihr Teil zum Gelingen beigetragen – ebenso wie Wolfgang Uebachs und Andy Grouls, die Vorbereitung und Durchführung des Geschehens stemmen.

(cch)
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