Benefizkonzert „Tribute to Kay“ ist ein voller Erfolg

Konzert : Vielfältige Livemusik begeistert die Zuhörer

Musikalische Weggefährten, Familie und Freunde haben mit einem Benefizkonzert im „The Savoy“ an den vor einem Jahr viel zu früh an Krebs gestorbenen Sänger Kay Zenner erinnert.

Und zugleich die Deutsche Krebshilfe unterstützt, denn alle Musiker spielten ohne Gage bei dem mit „Tribute to Kay“ überschriebenem Konzert. Initiatorin und Organisatorin war Esther Fischer, die Lebensgefährtin von Kay Zenner.

Der Sänger war durch Auftritte mit seinen Bands „Cai and the Pirinhas“ und „25 South Avenue“ auch in Stolberg bestens bekannt, und das Benefizkonzert zur Erinnerung an ihn war ein voller Erfolg. Im prall gefüllten „The Savoy“ genoss das Publikum bei freiem Eintritt facettenreiche Livemusik von fünf Bands bis nach Mitternacht und spendete für den guten Zweck. „Insgesamt sind rund 1200 Euro für die Deutsche Krebshilfe zusammengekommen“, berichtet Esther Fischer. Und es kann sogar noch mehr werden, denn parallel zu dem Benefizkonzert am Alter Markt nutzt Fischer ein Soziales Netzwerk, um auch online Spenden für die Deutsche Krebshilfe zu sammeln, und diese Aktion läuft noch.

Im „The Savoy“ indes spendeten die Gäste nicht nur Geld für den guten Zweck, sondern auch reichlich Beifall, den die Bands sich redlich verdient haben. Die Musiker überzeugten mit handwerklichem Können sowie großer Spielfreude, und das vielseitige Repertoire bei dem Konzert begeisterte die Zuhörer. Die Band „Cherry on the Cocktail“ spannte den Bogen von Alternative-Rock bis Pop, die „Eifelphoniker“ spielten mit modernem Orchester-Sound Klassiker der 1960er Jahre, und „Cai and the Pirinhas“ erfreuten das Publikum mit flottem Rockabilly.

„The Equipments“ luden zu einer ansprechenden Reise durch die ältere und auch jüngere Geschichte der Soulmusik ein, und beim Country-Punk von „The Replacement Killers“ traf der Stil von Johnny Cash auf den Sound von „The Who“ und „The Clash“. Kurzum: Das Benefizkonzert „Tribute to Kay“ im „The Savoy“ hat den Geschmack der Zuhörer voll getroffen – und mit Sicherheit hätte es auch Kay Zenner sehr gut gefallen.