Benefizkonzert in der Stolberger Vogelsangkirche

Musik : Vogelklänge stehen im Mittelpunkt

Die Vogelsangkirche in der Stolberger Altstadt ist die älteste Kirche im Rheinland, die von Anfang an als evangelisches Gotteshaus erbaut worden ist. Erbaut in den Jahren 1647 bis 1648 blickt sie somit auf eine über 350-jährige Geschichte zurück.

Wenig verwunderlich also, dass die evangelische Kirchengemeinde von Zeit zu Zeit einiges an Geld ausgeben muss, um das altehrwürdige Gebäude in Stand zu halten. Und so steht derzeit eine umfangreiche Sanierung des Daches an.

Aus diesem Anlass veranstaltet die Gemeinde am Samstag, 4. Mai, ab 18 Uhr, ein Benefizkonzert zugunsten dieser dringend notwendigen Maßnahme und hat zu diesem Ereignis hochkarätige Gäste eingeladen: die Solistin Ulrike Friedrich mit ihrer barocken Traversflöte und als Begleitung am Cembalo Professor Johannes Geffert, Leiter des Instituts für evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, der seine musikalische Karriere in Aachen als Leiter des Bachvereins und Gründer der Bachtage begann.

Passend zum Namen der Kirche stehen Vogelklänge im Mittelpunkt des Programms. Neben Kuckucksrufen und dem „Hennergeschrey“ von Alessandro Poglietti wird vor allem die barocke Traversflöte mit der „verliebten Nachtigall“ des Komponisten Francois Couperin zu bezaubern wissen.

Weitere Programmpunkte sind Sonaten von Joachim Quantz, dem Flötenlehrer Friedrich II. am preußischen Hofe und von Gottfried Müthel, einem genialen Einzelgänger aus dem Umkreis der Bach-Familie. Der Eintritt ist frei.