Beim Stolberger Gesundheitsforum geht es um Palliativmedizin

Gesundheitsforum zu Palliativmedizin : Mehr Lebensqualität für Schwerkranke

Beim 16. Gesundheitsforum am Donnerstag, 14. März, wird ein Thema erörtert, das vielen Menschen Angst macht: die Palliativmedizin. Dabei bietet es Schwerkranken große Chancen. Mit dem Stolberger Gesundheitsforum wollen die Veranstalter diese Ängste nehmen.

Schwerkranke Menschen medizinisch und menschlich gut zu versorgen: Das ist der Ansatz beim 16. Stolberger Gesundheitsforum am Donnerstag, 14. März, um 19 Uhr im Bethlehem-Gesundheitszentrum an der Steinfeldstraße. Namhafte Experten erörtern aus unterschiedlichen Blickwinkeln, welche Versorgungsmöglichkeiten es für schwerkranke Patienten gibt.

Die Palliativmedizin ist für diese Menschen ein Segen, aber für Viele ist der Begriff negativ belastet. Palliativmedizin wird häufig nicht als Chance wahrgenommen, dabei kann diese Form der interdisziplinären und ganzheitlichen Behandlung dem Patienten sehr helfen.

Die Veranstaltung am 14. März bietet Gelegenheit, einen Einblick zu gewinnen, welche Möglichkeiten der Unterstützung im häuslichen oder auch im stationären Bereich in der letzten Lebensphase schwer kranken Menschen und ihren Angehörigen insbesondere in der Region Stolberg/Eschweiler zur Verfügung stehen.

Es werden körperliche, seelische und auch spirituelle Aspekte vorgestellt, die das Leiden lindern. Ganz entscheidend ist dabei, dass den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen Rechnung getragen wird. Aus diesem Grund wird besonderer Augenmerk auf die seelische Belastung gelegt, zumal nicht nur der Kranke leidet – auch die Angehörigen befinden sich in einer extrem schwierigen Situation.

Den Betroffenen Möglichkeiten der Linderung und eine Verbesserung ihrer Situation anzubieten, dazu möchten die Verantwortlichen des 16. Gesundheitsforums beitragen. Daher auch der Titel: „Hilfe zum Leben – mehr Lebensqualität für Schwerkranke“. Das Gesundheitsforum wird gemeinsam von der AOK Rheinland/Hamburg und dem Bethlehem-Krankenhaus organisiert. Über das Thema werden namhafte Experten referieren und auch Fragen der Besucher beantworten.

Zur Referentenrunde gehörten Veronika Schönhofer-Nellessen (Leiterin der Servicestelle Hospiz für die Städteregion Aachen und des Palliativen Netzwerks für die Region Aachen), die Schmerzspezialistin Dr. Elisabeth Ebner aus Stolberg, PD Dr. Dr. Christoph Dietrich, Chefarzt der Inneren und wie Oberarzt Dr. Felipe Rodriguez Moreira vom Palliativ-Team des Stolberger Krankenhauses, sowie Bernd Claßen von der AOK. Als stellvertretender Regionaldirektor für die Aachener und Dürener Region hat sich der Krankenkassen-Experte intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und wird sicherlich einen wichtigen Input im Leistungsbereich beisteuern können.

Moderiert wird die Veranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde unter Beteiligung der Zuhörer von Helmut Schroeter, AOK-Pressesprecher für die hiesige Region. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria (Eingangsbereich) des Krankenhauses an der Steinfeldstraße statt. Es ist keine Anmeldung nötig, Eintritt und Getränke sind frei.

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