Stolberg: Beim Klassik-Festival lebt das Märchen vom Dornröschen auf

Stolberg : Beim Klassik-Festival lebt das Märchen vom Dornröschen auf

Der Samstagmorgen im Museum Zinkhütter Hof gehörte den Kleinen und ihren Eltern oder Großeltern. Zu Gast beim Klassik-Festival war die Märchenerzählerin Maria Riga, die mit den Kindern die Geschichte des „Dornröschens“ der Gebrüder Grimm neu aufleben ließ.

Sie las die Geschichte nicht vor, sondern erzählte sie und band die Kinder mit ein, die fasziniert zuhörten, und griff ihre Vorstellungen auf, während Patricia Buzari die einzelnen Szenen mit Musik von Peter Tschaikowsky auf dem Flügel untermalte. Mit ihrem Talent fürs Erzählen, zahlreichen Requisiten und den verzauberten Klängen verstand Maria Riga es, das Publikum zu fesseln.

Die kleinen Gäste antworteten gerne auf ihre Fragen, wer denn im Schloss wohne, wer oder was bei dem hundertjährigen Schlaf eingeschlafen war, warum der Prinz das Dornröschen befreien wolle und wer wieder aufwache. Am Ende kamen alle Kinder auf die Bühne, legten Schals um und nahmen am Königsball teil, denn der böse Fluch war ja besiegt worden.

Und der Titel des Märchens hatte jetzt den Namen „Prinzessin Röschen“. Der Erlös der Einnahmen kam an diesem Morgen dem Verein „Menschenskind“ zugute. Er setzt sich seit 1993 zur Förderung der Betreuung und Beratung kranker Kinder und ihrer Familien ein. Vorsitzender Volker Siller hatte kürzlich erst den Ehrenpreis der Stadt Stolberg für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement bekommen.

(mlo)
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