Stolberg: Bei der SG Stolberg muss mehr Konstanz ins Spiel

Stolberg: Bei der SG Stolberg muss mehr Konstanz ins Spiel

Es gibt dieses scheinbar unerklärliche und ungeschriebene Gesetz, dem der Fußball häufig folgt. Eine Mannschaft überzeugt gegen stärkere Gegner, um wiederum gegen vermeintlich schwächere Teams unnötige Punkte zu verlieren. Die SG Stolberg ist so eine Mannschaft.

Allerdings hat Kapitän Thorsten Hansen eine Erklärung dafür, warum der aktuelle Tabellenneunte der Kreisliga A die Spitzenteams der Liga regelmäßig in die Schranken weist und wiederum gegen die Kellerkinder federn lässt: „Wir vergeben gegen die Teams von unten viele Torchance und kassieren dann dumme Gegentore. Da muss man sich dann schon fragen, ob das nicht Einstellungssache ist”, macht Hansen die fehlende Konzentration in solchen Spielen als Ursache aus.

Dementsprechend drückt sich die Unbeständigkeit nach 14 Spieltagen auch in der durchwachsenen Bilanz aus: Mit 19 Punkten rangiert die SG im Niemandsland der Tabelle, der Abstand nach ganz oben und ganz unten beträgt jeweils sieben Punkte.

Hansen ist fest davon überzeugt, dass seine Mannschaft mehr kann: „Wir haben mehr Potenzial, als der Tabellenplatz aussagt. Ich bin sicher, dass wir höhere Ziele ins Auge fassen könnten und hoffe, dass wir jetzt eine Serie starten.”

Den Anfang hat die SG mit sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen schon gemacht. Jetzt gilt es für die Mannschaft von Trainer Josef Wintgens, am Sonntag im Heimspiel nachzulegen. Doch mit Fortuna Weisweiler kommt ausgerechnet der Tabellenletzte nach Gressenich - die Erfahrungen der Stolberger diesbezüglich dürften da Warnung genug sein.

„Der Trainer wird uns richtig einstellen und ich werde auch an die Mannschaft appellieren, den Gegner nicht zu unterschätzen”, ist sich Thorsten Hansen sicher, diesmal erfolgreicher zu sein.