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Ärzte stehen Rede und Antwort: Behandlungsmöglichkeiten bei Knorpelschäden im Kniegelenk

Ärzte stehen Rede und Antwort : Behandlungsmöglichkeiten bei Knorpelschäden im Kniegelenk

Bei jedem Schritt werden unsere Knie mit dem dreifachen Körpergewicht belastet. Wenn wir eine Treppe hinuntersteigen, muss es mitunter sogar das Fünffache unseres Gewichts aushalten. Aufgrund dieser starken Beanspruchung ist das Kniegelenk besonders anfällig für Abnutzung.

Beim Info-Abend „Knorpelschäden am Knie - immer Endoprothese?“ am Mittwoch, 5. Dezember, 18.30 Uhr, erklären die Experten der Klinik für Orthopädie des Bethlehem Gesundheitszentrums, welche Therapien es gibt.

„Erst wenn alle Möglichkeiten der nicht operativen Beschwerdelinderung ausgeschöpft sind, sollte man das erkrankte Gelenk durch ein Kunstgelenk ersetzen. Damit verbessert man die Lebensqualität dann ganz entscheidend“, sagt Dr. Herbert Röhrig, Chefarzt der Klinik. Die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes zählt mit etwa 150.000 Operationen im Jahr zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen in Deutschland und sticht durch eine besonders hohe Erfolgsrate hervor.

Die relevanten Fakten zur Behandlung von Knorpelschäden haben Dr. Röhrig und der leitende Oberarzt, Dr. Robert Grill, zusammengefasst. Im Speziellen wird über endoprothetische Versorgungsmöglichkeiten bei Beschwerden in Folge von Gonarthrose (Arthrose im Kniegelenk) gesprochen. In Zusammenarbeit mit den ZAP im „Bethlehem“ – dort sind die Experten für die ambulante Reha, die im Anschluss an den Eingriff ansteht – werden alle Aspekte der Behandlung erklärt. Marc Unterberger, Leiter des Reha-Zentrums, wird im persönlichen Gespräch am Info-Stand mehr dazu sagen. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Eine Frage wird oft gestellt: Nach welchen Kriterien sollte bei der Suche nach einer für diesen Eingriff geeigneten Klinik vorgehen? Eine gute Orientierungshilfe für Patienten ist das Zertifikat „Endoprothetik Zentrum der Maximalversorgung“ . Das Zertifikat wird seit 2012 von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie vergeben. Es ist der Nachweis dafür, dass die Klinik auf unterschiedlichen Ebenen hervorragend für die Implantation von Kunstgelenken aufgestellt ist. Wobei der Zusatz „Maximalversorgung“ eine zusätzliche Gewichtung hat: Damit ist die zertifizierte Klinik auch für komplexe Revisionseingriffe optimal aufgestellt.