Eschweiler/Stolberg: Barclay James Harvest unterwegs an die Inde

Eschweiler/Stolberg: Barclay James Harvest unterwegs an die Inde

Da fragt man sich seit Jahrzehnten, was dieser Bandname wohl bedeuten mag - und dann ist die Erklärung so einfach: Nichts. Barclay James Harvest besdeutet nichts.

Als die Gruppe sich gründete, konnte jedes Bandmitglied Zettel mit wohlklingenden Worten in einen Hut werfen. Alle wurden verworfen, bis nur drei übrigblieben: Barclay, James und Harvest. Das wars.

Mag der Name auch nichts bedeuten, die Bedeutung der Band ist um so größer. 1967 gegründet, zählt sie bis heute zur erlesenen Liga der Supergruppen, die über Jahrzehnte weltweit die Stadien füllten. Kenner erinnern sich mit Gänsehautgefühl an Berlin: Dort trat Barcley James Harvest neun Jahre vor dem Fall der Mauer vor dem Reichstagsgebäude auf - vor 175 000 begeisterten Fans.

Jetzt kommt die Band, die mit ihrem orchestralen Rock Musikgeschichte schrieb und vor zwei Jahren beim Monschau-Klassik-Festival in der ganz besonderen Kulisse der Burg bleibende Eindrücke bei den Musikfans hinterließ, nach Weisweiler in die Festhalle - der Wettersicherheit wegen.

Eschweilers Kulturmanager Max Krieger, der schon mehrfach „BJH”-Konzerte veranstaltete und gute Kontakte zu den britischen Musikern um Les Holroyd pflegt, ist es gelungen, die Gruppe auf ihrer Herbsttournee für Sonntag, 16. Oktober, an die Inde zu holen.

An die Vicht der Kupferstadt hatte Krieger, der auch Stolberger Kulturmanager ist, zuletzt vor vier Jahren namhafte Bands geholt. Aber 2007 spielten die „Commitments” und „Manfred Man” in einer deutlich nicht ausverkauften Stadthalle - auch ein Grund in der Nachbarstadt zu bleiben.

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