Ausstellung zu Penicillin-Entdeckung: Bakterien können das Todesurteil sein

Ausstellung zu Penicillin-Entdeckung : Bakterien können das Todesurteil sein

Die Villa Museum Zinkhütter Hof beherbergt eine große Sammlung historischer Medizin-, Pharmazie- und Laborinstrumente, die immer sonntags zwischen 14 und 17 Uhr besichtigt werden kann.

Ferner ist eine aufwendig illustrierte Informationsposter-Serie zur Penicillin-Entdeckung und Infektionstherapie zu besichtigen.

Antibiotika büßen mehr und mehr ihre Wirkung ein, da die bakteriellen Krankheitserreger Abwehrmechanismen entwickeln können. Diese Fähigkeit kann bald wieder viele Menschen das Leben kosten.

Der Mensch lebt im Wetteifer mit Bakterien. Wir brauchen sie zum Überleben; sie können aber auch unser Todesurteil bedeuten. 1928 hat der Biologe Alexander Fleming durch Zufall einen Stoff entdeckt, der krankmachende Keime ausschalten kann. Penicillin ist den auch seit den 1940er-Jahren im Einsatz.

Durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika – auch und gerade in der Nutztierhaltung, von der das Fleisch in die Nahrungskette und damit in den Magen des Menschen gelangt – haben die Bakterien als lebendige Mikroorganismen gelernt, sich gegen Antibiotika zur Wehr zu setzen.

Resistenz ist der medizinische Fachbegriff dafür. Eine umfassende Informationsausstellung zu diesem Thema, das uns alle angeht, finden Interessierte im Rahmen der historischen Sammlung „Medizin-, Pharmazie- und Labortechnik“ in der Villa Museum Zinkhütter Hof, Bernhard-Kuckelkorn-Platz, Stolberg.

Die Ausstellung kann immer sonntags zwischen 11 und 17 Uhr besichtigt werden.

Mehr Infos und Führungen nach Absprache: info@villa-zinkhuetterhof.eu. Villa Zinkhütter Hof, Bernhard-Kuckelkorn-Platz 8, 52223 Stolberg, Eintritt: 2 Euro. Sachkundige Führungen können auf Anfrage arrangiert werden.