Stolberg: Ausstellung über Schicksal verschleppter Sinti

Stolberg: Ausstellung über Schicksal verschleppter Sinti

Im Foyer des neuen Rathauses wird ab sofort die von der Stolberger Gruppe Z organisierte Ausstellung „... nach Auschwitz verzogen - Verfolgung von Sinti und Roma im Raum Aachen und Stolberg“ gezeigt.

Eröffnet wurde die Schau, die aus 14 großformatigen Bildtafeln besteht und den Schicksalen von zehn Stolberger und vier Aachener Roma- und Sintifamilien gewidmet ist, am vergangenen Wochenende. Zur Eröffnungsfeier gehörten auch kurze Ansprachen - unter anderem von Robert Voigtsberger, Beigeordneter und Amtsleiter des Dezernates Jugend, Schule und Soziales, am vergangenen Wochenende.

Zusammengestellt und organisiert haben die Präsentation, der umfangreiche Recherchearbeiten beispielsweise im Stolberger Stadtarchiv, in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz und im Bundesarchiv in Berlin zu Grunde liegen, Karen Lange-Rehberg, Ralf Dallmann, Udo Beitzel, Friedrich Gruschei und Thomas Jülicher. Erstmals gezeigt wurde die Schau, die neben der Verfolgung und Diskriminierung auch die Deportation und Ermordung der betroffenen Roma- und Sintifamilien thematisiert, im vergangenen März im Gebäude der Aachener Volkshochschule.

Gezeigt wird die Ausstellung im neuen Stolberger Rathaus noch bis Freitag, 15. April. Die jeweiligen Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr; Dienstag und Mittwoch von 14 bis 16 Uhr sowie Donnerstag von 14 bis 17.30 Uhr.

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