Stolberg: Ausschuss bewilligt 877.000 Euro für Hauptschule Kogelshäuserstraße

Stolberg: Ausschuss bewilligt 877.000 Euro für Hauptschule Kogelshäuserstraße

Unter Tagesordnungspunkt B 13 ist am Dienstagabend im Hauptausschuss ganz kurzfristig ein neues Thema aufgetaucht: die Bereitstellung von Finanzmitteln für den verzugsfreien Fortbau an der Kogelshäuserschule.

Die wird bekanntlich um einen westlichen Anbau erweitert, der unter anderem Naturwissenschafts- und zusätzliche Klassenräume beherbergen soll. Für die Baumaßnahme, die mit insgesamt 2,6 Millionen Euro veranschlagt ist, wurden bereits knapp über eine Million Euro ausgegeben, weitere 877.300 hat der Ausschuss nun bewilligt, gegen die Stimmen der CDU, die aufgrund der Finanzlage erst im Rahmen der Haushaltsberatungen darüber entscheiden wollte.

Weil es sich bei den nun auszuschreibenden Gewerken um Folgemaßnahmen handelt, muss die Kommunalaufsicht nicht abschließend darüber entscheiden. Dennoch dürften aufgrund der neu entstandenen Situation, die Kämmerer Dr. Wolfgang Zimdars noch einmal ausdrücklich beschrieb und die es nötig macht, dass alle geplanten Investitionen einzeln abgewogen und der Kommunalaufsicht zur Genehmigung vorgelegt werden, weiterführende Planungen an der Schule nun in Gefahr sein.

Das betrifft vermutlich nicht die vorgesehenen Brandschutzmaßnahmen im Altbau. Zittern muss die Hauptschule aber möglicherweise um die geplante Verlegung des vor dem Haupteingang an der Breslauer Straße gelegenen Lehrerparkplatzes, die laut Plan im Anschluss an die Arbeiten in der Schule erfolgen sollte.

Und ob nach dem Umzug in den Neubau die Umgestaltung des alten Schulgebäudes für den Ganztagsbetrieb so erfolgt, wie Schule und Hochbauamt es gemeinsam geplant hatten, ist auch fraglich. Hier sollten Bewegungs- und Ruheräume genauso gestaltet werden wie ein neues Schülercafé.

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