Stolberg-Mausbach: Auch Spielplatz in Mausbach ist gefährdet

Stolberg-Mausbach: Auch Spielplatz in Mausbach ist gefährdet

Die Fortsetzung der Jugendarbeit in Mausbach nach dem zum Jahresende angekündigten Rückzug der Evangelischen Kirchengemeinde steht weiterhin in den Sternen.

Das sorgt für Unruhe in dem Stadtteil und für Unbehagen bei der Kirchengemeinde, die sich zwar bemüht zeigt, gemeinsam mit der Stadt ein Angebot aufrecht zu erhalten, zugleich in Person von Pfarrer Jens Wegmann im Jugendhilfeausschuss aber noch einmal unmissverständlich klarstellte, dass es zum Verkauf des Gemeindehauses in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße aufgrund des dramatischen Rückganges der Kirchensteuereinnahmen keine Alternative geben könne.

Mit der Jugendarbeit ist auch der Spielplatz in Gefahr. „Wir haben der Stadt schon vor Monaten ein Vorkaufsrecht angeboten. Bis heute gibt es auf dieses Angebot aber leider keine Reaktion”, erklärte Wegmann. „Wenn es noch Gespräche geben soll, dann bitte bald”, appellierte der Pfarrer an die Adresse der Verwaltung. „Allmählich geraten wir nämlich unter Zugzwang.”

Im Rathaus zeigte man sich ob dieser Aussagen am Freitag erstaunt. „Es gibt seit geraumer Zeit rege Verhandlungen nicht nur zu einem Konzept für die Jugendarbeit in Mausbach, sondern auch zum Spielplatz”, betonte Petra Jansen am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung.

Aus städtischer Sicht geht es dabei weniger um einen Ankauf des Grundstückes als vielmehr um eine dauerhafte Verpachtung. „Darüber haben wir zuletzt im September mit der Evangelischen Kirchengemeinde gesprochen”, beteuert die Pressesprecherin.

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