Stolberg: Artibus: Eine Hommage an die Kupferstadt

Stolberg: Artibus: Eine Hommage an die Kupferstadt

Die dritte Ausstellung der Artibus-Reihe auf der Stolberger Burg verspricht Ende des Monats einen besonderen Leckerbissen: Sabine Harborth und Antonio Máro stellen erstmals gemeinsam aus. „Es wird eine ganz besondere Hommage an die Kupferstadt Stolberg werden“, versprach Kulturmanager Max Krieger bereits zu Jahresbeginn.

Kupfer werde künstlerisch thematisiert, wenn beide Künstler sich dem Archaischen auf sehr unterschiedliche Weise nähern...

Sabine Harborth, 1967 in Hamburg geboren, erwarb nach dem Abitur den Gesellenbrief als Steinmetzin und Steinbildhauerin sowie das Diplom Objekt-Design an der Fachhochschule Aachen. Engagiert an FH und RWTH ist sie frei künstlerisch tätig und stellt im In - und Ausland aus — in der Kupferstadt auf der Burg (2000) und im Europäischen Kunsthof (1999, 2001, 2003).

Antonio Máro, 1928 in Nord-Peru geboren, begann bereits als Kind zu malen. Seine mythischen Quellen liegen in seiner Heimat, das präkolumbianische Erbe Perus bildet den geistigen Ursprung seines Schaffens. In Steinweg-Galerie, Zinkhütter Hof und Burg war der in der Region weithin bekannte, aber noch mehr international gefeierte Máro zu bewundern. Er lebt heute im belgischen Hauset. Sein Sohn Rafael Ramirez ist ebenfalls Maler, hat dort die Rafael-Ramirez-Akademie gegründet und ist Kurator der Stolberger Artibus-Reihe.

Die Ausstellung „Sabine Harboth/ Antonio Máro“ wird am Sonntag, 30. August, um 12 Uhr mit einem Grußwort von Max Krieger und einer Einführung von Rafael Ramírez-Maro eröffnet. Vorher findet um 11 Uhr das Abschlusskonzert der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Meisterkurses des „Ramírez Máro Instituts“ im Rittersaal statt. Die Ausstellung „Sabine Harboth/Antonio Máro“ ist dann bis Samstag, 26. September, dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr zu sehen.

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