Stolberg: Argumente gegen rassistische Parolen

Stolberg: Argumente gegen rassistische Parolen

Das Kommunale Integrationszentrum Städteregion Aachen bietet in Kooperation mit der Stadt Stolberg für Dienstag, 28. November, ein Argumentationstraining zum Umgang mit rechten und rassistischen Positionen an.

Das ganztägige Seminar wird von Trainerinnen des Netzwerkes „Gegenargument“ geleitet und findet bei der VHS Stolberg im Kulturzentrum Frankental (Raum 3) statt. Beginn ist um 9 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „NRWeltoffen“ statt und wird von der Politologin Wiebke Eltze und der Sozialwissenschaftlerin Lisa Gutsche geleitet.

Das Seminar besteht aus zwei Modulen. Der Teil „Strategien und Argumentationstechniken“ richtet den Fokus auf extrem rechte und rassistische Argumentationsstrategien und -techniken. Diesen sollen eigene Gesprächsstrategien entgegengesetzt und außerdem die Frage diskutiert werden, wann und mit wem man wie eine argumentative Auseinandersetzung führen sollte.

Teil dieses Kernmoduls ist die Reflexion der eigenen Haltung: Warum möchte ich rechten und rassistischen Inhalten etwas entgegensetzen? Beim Modul „Praxistransfer“ steht das Ausprobieren durch vielfältige Übungen im Zentrum.

Gemeinsam werden die Teilnehmer Lösungen für die Anwendung der Seminarergebnisse in der Praxis erarbeiten. Wie setzt man rassistischen Inhalten im jeweiligen Umfeld etwas Konstruktives entgegen? Interessenten können sich bei Andreas Goffin vom Kommunalen Integrationszentrum Städteregion Aachen (Telefon 0241/5198-4614, Mail: andreas.goffin@stadteregion-aachen.de) anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.

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