Stolberg: Arbeitnehmerschaft profitiert vom Mittelstand

Stolberg: Arbeitnehmerschaft profitiert vom Mittelstand

Hans-Josef Siebertz bleibt Vorsitzender des Stadtverbandes der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA). Der 59-jährige Referent beim bischöflichen Generalvikariat, der damit seine zweite Amtszeit in Angriff nimmt, konnte alle sechs abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen.

Mit einer Ausnahme wieder gewählt — Renate Umlauf ist als Beisitzerin ausgeschieden — wurden auch die weiteren sieben Vorstandsmitglieder.

Das zurückliegende Jahresprogramm erläuterte der alte und neue Vorsitzende. Demnach hat die CDA im vergangenen Jahr erfolgreich, drei gut besuchte Vortragsveranstaltungen durchgeführt. Themen waren dabei die Beschäftigungssituation in den Stolberger Betrieben, die Zeit- und Leiharbeit sowie die Bildungssituation in den Stolberger Schulen.

Dabei wurden unter anderem fachkundige Referenten wie Josef Offergeld vom Jugendamt und Helmut Wirtz von der IG Metall Stolberg/Eschweiler in Anspruch genommen. Profitiert hat die CDA auch von der Zusammenarbeit mit der örtlichen CDU-Mittelstandsvereinigung unter ihrem Vorsitzenden Martin Hennig. Den Rückblick nutzte Siebertz um zu bemerken, dass „der geplante Stellenabbau bei CAE, Dalli und KME ist kein guter Weg für den Standort Stolberg ist; der Bürgermeister sollte sich in den Betrieben sehen lassen“.

Ergänzt wurde die Jahreshauptversammlung durch ein Referat von Helmut Brandt, CDU- Mitglied des Bundestages, der sich dem Thema „Die Zukunft der Rente vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Altersarmut“, widmete.

Um Altersarmut zu vermeiden, empfahl Brandt die vom Koalitionsausschuss beschlossene Lebensleistungsrente. „Wer 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, privat vorgesorgt hat und trotzdem weniger Rente als die Grundsicherung erhält, dessen Rente soll aus Steuermitteln über die Grundsicherungsschwelle angehoben werden“, so das CDU-Bundestagsmitglied abschließend.

(dö)
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