Stolberg: Anbieter geben Tipps: Beim Heizen Energie und Kosten sparen

Stolberg: Anbieter geben Tipps: Beim Heizen Energie und Kosten sparen

In der Stadt stehen zahlreiche historische Gebäude, deren schmuckvolle Fassaden schon das Baualter erahnen lassen. Es gibt aber sehr viel mehr „Altbauten“ als diese offensichtlichen: Aus energetischer Sicht zählt alles als Altbau, was vor 1995 errichtet wurde.

Denn schon nach 20 Jahren zeigt sich erster Instandsetzungsbedarf an Bauteilen oder Heiztechnik. Und es gibt Energiesparmaßnahmen, die sich lohnen: Spürbarer Komfortgewinn, Wertsteigerung des Gebäudes, bessere Vermietbarkeit und niedrigere Heizkosten sind die positiven Folgen. Interessenten können sich zum Thema unter dem Titel „Schräg oder flach - Sanierungsfall Dach kostenlos informieren am Montag, 11. April, um 18 Uhr im Quartiersbüro, Steinweg 73.

Vor einer Sanierung stellen sich dem Hausbesitzer zahlreiche Fragen: Welche Maßnahmen sind für mein Gebäude sinnvoll? Wann und in welcher Reihenfolge sollen Maßnahmen umgesetzt werden? Welche Kosten kommen auf mich zu? Spare ich nach der Sanierung wirklich Energiekosten ein? Welche Förderung gibt es, welche gesetzlichen Vorgaben?

In ganz Stolberg sanieren immer mehr Hauseigentümer ihre Gebäude und machen sie fit für die Zukunft. Damit tragen die Bürger zur Attraktivitätssteigerung der Kupferstadt bei und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Um sie hierbei zu unterstützen, hat die Stadt konkrete Schritte zur Unterstützung von Eigentümern bei ihren Vorhaben eingeleitet. Speziell für die Stolberger Innenstadt gibt es das Entwicklungskonzept „Talachse Innenstadt“, um diesen Bereich zum attraktiven Aushängeschild der Kupferstadt zu machen.

Hauseigentümer in der Innenstadt werden vom Quartiersmanagement unterstützt, dessen Mitarbeiter seit Mai 2015 im Quartiersbüro im Steinweg 73 für alle Fragen rund um die Gebäudesanierung zur Verfügung stehen. Für diese ist das städtische Förderprogramm, das private Sanierungsvorhaben im Sanierungsgebiet Innenstadt finanziell unterstützt, besonders lohnenswert.

Für Stolberg und die gesamte Städteregion Aachen ist zudem seit 2004 der gemeinnützige Verein „altbau plus“ tätig (Telefon 0241/4138880 oder unter www.altbauplus.de). Kostenlos, unabhängig und neutral berät das Expertenteam Ratsuchende persönlich in der Geschäftsstelle in Aachen. Die Beratung umfasst alle Fragestellungen rund um die energetische Sanierung von Wohngebäuden, wie Dämmung, Fensteraustausch oder moderne Heiztechnik. Weitere wichtige Themen sind Förderprogramme und gesetzliche Grundlagen.

Ähnliche Beratungsinhalte vermittelt die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW, Luisenstraße 35 in Alsdorf (02404/9032730 oder per Mail unter alsdorf@energieverbraucherzentrale.nrw). Die Verbraucherzentrale bietet zusätzlich zur Beratung in den Geschäftsstellen in Aachen und Alsdorf auch Vor-Ort-Termine bei den Ratsuchenden zu Hause an. Diese Leistungen sind öffentlich gefördert und kosten daher nur wenig Geld.

Die Berufsbezeichnung „Energieberater“ ist leider nicht geschützt, nichts desto trotz gibt es zahlreiche qualifizierte Energieberater auf dem freien Markt, häufig weitergebildete Architekten und Ingenieure. „altbau plus“ bietet in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt Stolberg einen Vortrag zum Thema Dachsanierung an. Das Dach ist ein besonders wichtiger Teil des Hauses: Es muss Witterungseinflüssen wie Wind, Regen und Schnee widerstehen, die Heizwärme der darunter liegenden Wohnräume bewahren sowie die sommerliche Hitze abhalten. Es ist der sprichwörtliche „Deckel auf dem Topf“.

Am 11. April ab 18 Uhr können sich alle Interessierten kostenlos zum Thema informieren. Veranstaltungsort ist das Quartiersbüro, um Anmeldung bei altbau plus wird gebeten.