Stolberg: „Aktiv gegen Rechts“: Informationen und Diskussionsstoff bieten

Stolberg: „Aktiv gegen Rechts“: Informationen und Diskussionsstoff bieten

Die 5. Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“ der Bürgerinitiativen gegen Rechts in der Region Aachen wird am Samstag, 12. Oktober, in Stolberg stattfinden. Deshalb traf sich am vergangenen Mittwoch zum ersten Mal der Vorbereitungskreis in der Ganztagshauptschule Kogelshäuserstraße und beriet die Ergebnisse der letzten Konferenz, die im September in der Volkshochschule Aachen stattfand.

In der Schlusserklärung betonten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie wichtig es ihnen sei, dass die jährlichen Nazi-Aufmärsche in Stolberg endlich ein Ende fänden.

Die Konferenz sieht in kommenden Aufmärschen der Nazis in der Region die Fortführung einer verbotenen Organisation, Kameradschaft Aachener Land (KAL), mit anderen Mitteln. Das solle den Bürgerinnen und Bürgern der Region und besonders in Stolberg nicht weiter zugemutet werden. Der Protest der Region gegen jede Nazi-Aktivität sei sicher.

Nirgendwo und nie sollten Nazis ohne Proteste marschieren und agitieren. Das gehöre zu den Zielen der Konferenz, formuliert es Ralf Dieter Dallmann. Die Vernetzung der Bürgerinitiativen mit den Anstrengungen vieler Kommunalpolitiker und Parlamentarier gehöre in der Region dank der Konferenzen zur Selbstverständlichkeit.

Zur Vorbereitung sollen weitere Treffen stattfinden, um auch in Stolberg ein breites Angebot an Informationen, Anregungen und Diskussionsstoff zu bieten. Der Austausch von Erfahrungen, Diskussion über Strategien gegen Rechts, Information über die Arbeit der Initiativen vor Ort stehe im Mittelpunkt der Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“.

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