Stolberg: 4742 Einsätze: Feuerwehr blickt auf arbeitsintensives Jahr zurück

Stolberg: 4742 Einsätze: Feuerwehr blickt auf arbeitsintensives Jahr zurück

„Damit wir in Sicherheit leben können, brauchen wir trotz knapper Kassen eine gut ausgerüstete Wehr“, sagte Bürgermeister Ferdi Gatzweiler. Und er versprach bei der Jahreshauptversammlung, sich auch in Zukunft dafür einzusetzen, dass Stolbergs Feuerwehr die finanziellen Mittel erhält, um das Niveau von Gerätepark, technischer Ausstattung und Ausbildung kontinuierlich den aktuellen Erfordernissen anpassen zu können.

Die rund 150 Feuerwehrleute, die sich im Jugendheim Münsterbusch versammelt hatten, nahmen diese Botschaft mit Zufriedenheit zur Kenntnis. Geleitet wurde die Versammlung von Stadtbrandinspektor Toni Sturz, der seine Kollegen mit den Ereignissen des vergangenen Jahres vertraut machte. Anschaulich machte Sturz die zahlreichen Aktivitäten, indem er die Rettungstransporte, Brandbekämpfungen und Hilfeleistungen in Zahlen fasste. Demnach erfolgten 122 Brandbekämpfungen, 535 Hilfeleistungen und 4085 Rettungstransporte. „Hinter den nüchternen Zahlen verbirgt sich ein hohes Maß an Einsatz- und Risikobereitschaft sowie persönliches Engagement, dessen gesellschaftlicher Stellenwert immens hoch ist“, betonte Sturz.

Die Grundlage dafür bildet eine umfangreiche und intensive Schulungsarbeit. Eindrucksvoll untermauert wird der hohe Ausbildungsstand von Stolbergs Freiwilliger Feuerwehr durch die absolvierten 1715 Zug- und Gruppenübungen sowie 22.730 Übungsstunden. Neben den Einsätzen bei Bränden, Verkehrsunfällen, Naturereignissen und Rettungstransporten gehört zum Tätigkeitsbereich der Feuerwehr auch die Brandschutzerziehung — unter anderem 181 Unterrichtseinheiten, die im vergangenen Jahr in Schulen und Kindergärten geleistet wurden. Darüber hinaus war die Feuerwehr auch für 96 bauaufsichtliche Stellungnahmen zuständig, die sich dem Brandschutz und der Brandverhütung widmeten.

Neben der Berichterstattung spielten Ehrungen und Beförderungen eine große Rolle bei der Jahreshauptversammlung. So wurden sechs Feuerwehrmänner nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung übernommen. Besonders groß ist die Zahl der Beförderungen und Übernahmen in den aktiven Dienst. So konnten sich allein 30 Aktive über ihre Ernennung zum Ober- und Hauptfeuerwehrmann, Unter-, Brandmeister und Oberbrandmeister oder Brandinspektor freuen. Für die Ehrungen waren Sturz, Gatzweiler und Kreisbrandmeister Bernd Hollands zuständig. Sie konnten 35 langjährigen und 15 verdienten Mitglieder Geldpräsente, Urkunden und Ehrennadeln überreichen.

Natürlich gab es an diesem Abend auch Musik: Der Spielmannszug und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr spielten teils im Wechsel, teils gemeinsam Märsche und Konzertstücke.

In die Ehrenabteilung wurden verabschiedet: Ralf Schneider, Helmut Brück, Dieter Krahe, Richard Veeser, Helmut Kull und Karl-Heinz Abels. In den aktiven Dienst wurden übernommen: Patrick Meier, Swen Fitzal, Simon Engels, Markus Schlenter, Mirko Badergoll, Nico Hoster, Gerrit Jansen, Andreas Aberle, Patrick Kos und Bernd Frings. Die Silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten: Bernd Poick, Peter Esser, Herbert Jansen und Dirk Schlinke. Mit der Sonderstufe wurde Roland Keller ausgezeichnet, mit dem Ehrenzeichen in Silber des Landes NRW Detlef Kühnpast, Jürgen Oebel, Andreas Lambertz, Christoph Hermanns und Markus Gielchen. Mit Gold wurden Roland Keller, Jürgen Robens und Uwe Meier bedacht.

Langjährige Mitglieder sind: Ferdinand Gatzweiler, Rene Harperscheidt, Patrick Junker, Daniel Frings, Benjamin Schnitzler, Michael Bartz und Andrea Daun (10 Jahre). Ingeborg Hausmann, Patrick Dohmen, Peter Esser, Natalie Lüdtke, Carsten Brinkhues und Ansgar Claßen (20 Jahre); Andreas Lambertz, Markus Gielchen, Christoph Hermanns, Jürgen Oebel, Detlef Kühnpast, Franz-Josef Bonaventura und Georg Kratzborn (25 Jahre); Dirk Koslowski, Jürgen Schnabel, Uwe Dassen, Ulrich Wollwert, Axel Hausen, Heinz Hürbe, Siegfried Schütt, Karl-Willi Stettner, Roland von Agris, Ingo Stiel und Josef Pieters (30 Jahre); Heinrich Frings (40 Jahre); Lorenz Bernard (50 Jahre) sowie Günter Barth und Hans Piegeler (60 Jahre). Beförderungen: Dennis Cremer, Sascha Köhnen, Frank Martin, Carolin Anhuth, Nico Warmersbach, Elmar Wesemann, Timo Bacon, Florian Thelen, Gerrit Schröder, Hans und Franciska Brück, Dilan Sahin und Garcia Ruiz (Oberfeuerwehrmann); Daniel Brockmann, Tobias Geradtz, Thomas Wüller und Jürgen von Ameln (Hauptfeuerwehrmann); Benjamin Schnitzler, Kajan Premakumar, Rene Hoppe, Carsten Nellißen, Andreas Jörg Kauert, Michael Pröll und Tobias Jakisch (Unterbrandmeister); Thomas Gehlen und Rebecca Breuer (Brandmeister); Michael Wüller und Axel Lutterbach (Oberbrandmeister) sowie Oliver Grooz und Stephan Brück (Brandinspektor).

(dö)