Motto „Fantasie kennt keine Grenzen“: 30. Schüler-Theater-Festival vor dem Start

Motto „Fantasie kennt keine Grenzen“ : 30. Schüler-Theater-Festival vor dem Start

Kaum sind die karibischen Töne von „Stolberg goes Cuba“ verklungen, geht es im städtischen Kulturprogramm schon weiter, denn das 30. Schüler-Theater-Festival der Kupferstadt steht vor der Türe. Das Motto lautet diesmal „Fantasie kennt keine Grenzen“.

Und den Anfang macht der Literaturkurs des Ritzefeld-Gymnasiums am Mittwoch, 26. Juni, mit dem Stück „Keine Freunde – keine Feinde?“. Die kleine Lizzie, Tochter reicher Eltern, wird von einer Verbrecherbande entführt, die sich als etwas verpeilt entpuppt.

Während Lizzie sich mit einem der Entführer die Zeit mit Spielen vertreibt, nehmen ein übereifriger Polizist und sein Partner sowie ein arbeitsloser Detektiv die Ermittlungen auf. Eine humorvolle Suche nach der Entführten beginnt, die Groß und Klein bestens unterhalten wird.

Am Donnerstag, 27. Juni, folgt ein Doppelschlag beim 30. Schüler-Theater-Festival: Im Kulturzentrum Frankental heißt es zunächst „Welcome to the Jungle“, wenn die „Moving Flashlights“ der Tanzschule „Not just Dancing“ ihre rasante Tanzshow präsentieren. Anschließend übernimmt die Theater-AG der Grundschule Hermannstraße.

Im Hammerwald

Die Kinder bringen „Schneewittchen und die Galminus-Zwerge“ auf die Bühne. In den Tiefen des dunklen Hammerwalds leben die Zwerge Chef, Tolpatsch, Rudi, Schlafmütze, Seppel, Brummbär und Cookie. Die Galminus-Zwerge haben sich ganz bewusst für ein Leben ohne Frauen entschieden, da sie den Diskussionen mit dem weiblichen Geschlecht überdrüssig waren. Die paradiesische Ruhe wird aber eines Tages durch Schneewittchen gestört, die sich auf der Flucht vor der bösen Königin bei den Galminus-Zwergen verstecken will.

Die Gutenberg-Schule inszeniert am Dienstag, 2. Juli, die Aufführung „Freiheit ist ...“ im Kulturzentrum Frankental. „Was bedeutet Freiheit für den Einzelnen, und wo hört diese Freiheit auf“, ist die zentrale Thematik des Stücks, das als Collage von Szenen daherkommt. Idee, Text und Ausgestaltung wurden von den Schülern über kreative Rollenspiele entwickelt und werden in verschiedenen Darstellungsformen von Tanz und Theater ausgedrückt.

Eine „Zeitreise in die Zauberwelt“ unternimmt die Grundschule Breinig am Donnerstag, 4. Juli. Diese beginnt damit, dass vier Freundinnen auf Frösche treffen, die vermeintlich verzauberte Prinzen sind. Doch nur einer der Frösche verwandelt sich nach einem Kuss in einen Prinzen zurück – die anderen fallen einfach um und bewegen sich nicht mehr. Daraufhin bittet der Froschprinz die magische Welt um Hilfe, und Zauberinnen, Königinnen, Trolle, Magier und mehr treten in Aktion.

Ein leider aktuelles Thema greift die Grundschule Grüntalstraße am Mittwoch, 10. Juli, im Kulturzentrum Frankental auf. In dem Stück „Finn Flosse räumt das Meer auf“ geschehen seltsame Dinge: Der Meerjunge Finn verstimmt sich den Magen mit einem komischen bunten Etwas, Fische bekommen vom Essen Bauchschmerzen, und Herold der Hering verfängt sich in einem „Geisternetz“ der Menschen.

Zusammen mit seinem Freund Theo dem Wal geht Finn Flosse dem Geheimnis schließlich auf den Grund.

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