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Stolberg: 3,2 Prozent mehr Entgelt bei Dalli und Mäurer&Wirtz

Stolberg : 3,2 Prozent mehr Entgelt bei Dalli und Mäurer&Wirtz

Der Tarifkonflikt bei den Dalli-Werken und Mäurer&Wirtz ist beigelegt.

Am Dienstag haben beide Verhandlungsseiten ihre Gespräche beendet und einen unterschriftsreifen Kompromiss vorgelegt. Demnach werden die insgesamt rund 1000 Mitarbeiter in den beiden Stolberger Unternehmen an der Zweifaller Straße - Mäurer&Wirtz ist seit 1990 eine 100-prozentige Tochter der Dalli-Werke - ab dem 1. Juli 3,2 Prozent mehr Entgelt erhalten.

Die Vergütung für die Auszubildenden wird um pauschal 55 Euro erhöht. Beibehalten wird die lange Zeit umstrittene 40-Stunden-Woche. Für diese wird es auch ab Juli keinen Lohnausgleich geben.

Allerdings verständigten sich Geschäftsführung und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) auf jährlich zwei zusätzliche freie Tage für alle Mitarbeiter, die von der Ausweitung betroffen sind. Der Tarifabschluss gilt für ein Jahr.

„Das ist ein gutes Ergebnis für die Beschäftigten”, zeigte sich Viola Denecke zufrieden. „Wir haben eine reale Erhöhung von 3,2 Prozent für zwölf Monate erreicht. Es war unser Ziel, dass die Mitarbeiter an der relativ guten wirtschaftlichen Lage beteiligt werden. Das ist uns gelungen”, resümierte die Verhandlungsführerin und stellvertretende Landesbezirksleiterin der IGBCE.