13. EWV-Energiespartag: E-Scooter-Parcours, E-Mobilität, Energiespartipps und Fachvorträge

Vorträge und Gespräche : E-Scooter-Parcours und wichtige Tipps beim Energiespartag

Wie man mit einfachen Mitteln im Alltag Energie sparen kann, das konnten die Besucher beim 13. EWV-Energiespartag im Rahmen der Stolberger Stadtparty erfahren. Beim Firmensitz des Energie- und Wasserversorgers EWV am Willy-Brandt-Platz gab es am Sonntag wieder eine gelungene Mischung aus Information, Unterhaltung und Spaß.

Vor allem die vielen Kinder hatten ihre Freude an den Fotos und Selfies mit Maskottchen Power Paul. Jung und Alt wagten eine Testfahrt mit dem E-Scooter im Parcours.

Überhaupt war das Thema Elektromobilität angesagt. „Stromtankstellen“ für E-Autos oder E-Bikes gehören ebenfalls zum EWV-Angebot. Der regionale Energieversorger, der 22 Kommunen der Region mit Strom, Erdgas und auch Wasser versorgt, bot eine kostenlose Energieberatung an und stellte innovative Heiztechniken vor.

„Unsere Experten informieren, wie man in den eigenen vier Wänden effizienter haushalten kann - von kleinen Tricks, wie beispielsweise die Nutzung von schaltbaren Steckdosenleisten, um den Stand-By-Stromverbrauch zu vermeiden, bis hin zu komplexen Veränderungen wie ein energetisches Upgrade der Haustechnik“, erklärte EWV-Vertriebsleiter Christoph Hesse. Eine Altbausanierung, die Modernisierung der Heizung oder sogar eine eigene Solaranlage sind Möglichkeiten, wie man in Haus oder Wohnung sinnvoll Energie sparen kann.

Viele Hauseigentümer ließen sich entsprechend beraten. „Wir begrüßen die Aktion, denn es geht uns alle an, Ressourcen zu schonen und energiesparend zu sanieren und zu bauen. Wir überlegen derzeit für unser Haus, was sich rechnet und für uns persönlich sinnvoll ist. Es muss nicht immer ein Gesamtkonzept sein. Manchmal kann man mit einer neuen Dämmung, neuen Fenstern oder einer neuen Lüftungsanlage schon viel ausrichten“, meinte ein Besucher.

Die Elektromobiliät ist ein wichtiges Thema der Zukunft. Foto: Nina Krüsmann

Beratung ist dann sinnvoll, wenn ein Haus in die Jahre gekommen ist, die Heizung ausgetauscht wird, die Fenster undicht sind oder das Dach erneuert werden muss. Auch ein Generationenwechsel oder Hausverkauf ist ein guter Zeitpunkt für eine Investition, um zukünftig Energie und Kosten zu sparen.

Klar wurde: Oft könnten auch schon kleine Verbesserungen wie die Abdichtung von Rolladenkästen und Heizkörpernischen helfen. Das Spektrum reicht bis hin zur Komplettsanierung. Auch externe Fachleute wie die Verbraucherzentrale NRW, das Energieeffizienznetzwerk „effeff.ac“ und die Initiative „altbau plus“ waren zu Gast in Stolberg.

Drei Fachvorträge zu den Fördermöglichkeiten rund um die elektrische Mobilität, „Heizen ohne Anschaffungskosten“ und Pachtmodelle für Photovoltaikanlagen rundeten das Infopaket ab. Vor allem das Thema Photovoltaik fand großes Interesse. Ein Energiequiz mit tollen Gewinnen und eine Virtual-Reality-Brille sein, mit deren Hilfe man sich selbst eine virtuelle Solaranlage installieren kann, sorgten für Spaß. Bei dem Virtual-Reality-Spiel soll man so schnell wie möglich die Anlage startklar machen, um damit ein ebenfalls virtuelles Elektroauto aufzuladen - all das mit dem Ziel, clever zu sparen und die Umwelt zu schützen.

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