Alsdorf: Zum Schulanfang erhalten alle I-Dötzchen wieder gelbe Mützen

Alsdorf: Zum Schulanfang erhalten alle I-Dötzchen wieder gelbe Mützen

Michelle mag ihre neue gelbe Kappe. Gern will die Erstklässlerin sie tragen, wenn sie sich auf den Schulweg macht. Viele I-Dötzchen wie Michelle sind seit Dienstag wieder im Nordkreis unterwegs. Für Autofahrer sollte das heißen: Rücksicht nehmen.

Sollte, denn oft ist es mit dieser Rücksicht nicht weit her. Elfriede Kosch, Leiterin der Grundschule in Alsdorf-Kellersberg, kennt die Situation. „Gerade auf den großen Straßen sind viele Autos zu schnell unterwegs.”

Weshalb Verkehrserziehung nicht bloß im ersten Schuljahr ein wichtiges Thema sei. „Die Kinder müssen genau wissen, worauf sie auf dem Schulweg achten sollen.” Des öfteren besuchen Polizisten die Schule, um mit den Kleinen die Straßen in der Umgebung abzugehen und auf Gefahrenquellen hinzuweisen.

Seit dem Wegfall der Schulbezirksgrenzen kommen mehr Kinder aus umliegenden Stadtteilen in die Kellersberger Grundschule. Damit werden die Schulwege länger - und gefährlicher. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sind nicht selten Teil des Problems.

Kosch: „Ich erlebe morgens immer wieder Eltern, die ihre Kinder in chaotischen Situationen rauslassen. Oft wird in zweiter Reihe geparkt und die Kinder springen flott auf der Straßenseite aus dem Auto.”

Deshalb sind Verkehrstipps für Eltern auch Teil der Schulordnung, die zu Beginn der Grundschulzeit an die Eltern verteilt wird. „Die gelben Kappen alleine reichen nicht aus, um Rücksicht zu schaffen.”

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