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Würselen: Würselener Volkstheater präsentiert Mundartstück in der Kneipe

Würselen : Würselener Volkstheater präsentiert Mundartstück in der Kneipe

Diese Veranstaltung, die nur alle zwei Jahre stattfindet, ist der Renner im Würselener Salmanushof: Jetzt gastierte das Würselener Volkstheater unter der Leitung von Gisela Schröder wieder in dem „1. Kneipentheater“ der Düvelstadt am Salmanusplatz.

Bereits zum 9. Mal präsentierte das Volkstheater dort ein Mundartstück, diesmal die lustige Komödie „Et Klassetreffe“ in einem Akt aus der Feder von Gisela Schröder. Das Volkstheater spielt bereits seit 18 Jahren mit großem Erfolg im Salmanushof.

Man merkte den Schauspielern förmlich ihre Lust an der Mundart und an der Schauspielkunst an. Spaß war Trumpf, denn die Handlung hatte es in sich: Nach langer Zeit findet endlich wieder ein Klassentreffen statt. Man trifft sich im Salmanushof, ist jedoch schon entsetzt, dass dieses Treffen von der ehemaligen Mädchen- und Jungenklasse zusammengelegt wurde.

So liegt schon Spannung in der Luft bevor es gesellig werden sollte und es dauert nicht lange und das nette Treffen artet aus. Man warf sich so manche Wahrheit an den Kopf — doch wie heißt es im Volksmund: „Pack schleät sich, Pack verdreät sich.“ So kommt auch dort wieder Geselligkeit und Ruhe auf. Einhellig waren alle zum Schluss der Meinung: „Es war schön, uns getroffen zu haben.“

Hervorragende Leistung

Mitspieler des Würselener Volkstheaters waren: Zisska Knüsel (Hiltrud Queck), Ajathe Brasel (Gisela Schröder), Rüesje Kött (Anneliese Schlüper), Chrestingche Grangel (Ulla Schneiders), Michel Möhn (Harald Fortmann), Adam Labbes (Hans Schröder), Fritz Fulisch (Hermann-Josef Queck) und Quirines Döppe (Dieter Göttgens). Als Inspizientin wirkte Regina Fortmann-Schultheis, Souffleuse war Karin Queck.

Das Kneipentheater war komplett gefüllt. Neu im Team des Würselener Volkstheaters wurde Dieter Göttgens willkommen geheißen. Die ehemalige Souffleuse des Volkstheaters, Anneliese Schlüper, kam als Mitspielerin erstmalig mit auf die Theaterbühne. Beide spielten mit Erfolg und ernteten großen Applaus. Dem aus Österreich stammenden Schauspieler Harald Fortmann, der erstmals in Würselener Mundart Theater spielte, gebührte für seine hervorragende Leistung ein Sonderapplaus des begeisterten Publikums.

Für alle Schauspieler bildete dieser Einakter in Mundart wieder eine besondere Herausforderung, die mit viel Lachen und Szenenapplaus, sowie einen großen Schlussapplaus vom Publikum gebührend belohnt wurde.

Bei dieser Benefizvorstellung kam ein Betrag von über 400 Euro zusammen, der zweckgebunden zu Gunsten der Arbeitsgruppe Don Bosco Haus, sowie den Klienten des ambulanten betreuten Wohnens übergeben wurde.

(ro)