1. Lokales
  2. Nordkreis
  3. Würselen

Zukunftswerkstatt Bardenberg: Viele Wünsche sind noch offen

Zukunftswerkstatt : Viele Wünsche zur Zukunft des Stadtteils Bardenberg noch offen

Was anderswo ganz hervorragend klappt, das kann ja auch für unsere Region nicht so ganz falsch sein. Das sagte sich jetzt die Bardenberger SPD und rief für das „Dörflein an der Wurm“ die erste Zukunftswerkstatt ins Leben.

Vorsitzender Ulf Dreßen: „Es gibt von vielen Seiten Vorschläge und Wünsche, auch im Würselener Rathaus wird natürlich über die Zukunft unseres wunderschönen Ortes diskutiert. Wir wollen mit der Zukunftswerkstatt aber die Bürgerinnen und Bürger im Dorf mitnehmen, ihre Wünsche und Anregungen, aber auch ihre persönlichen Beschwerden und Sorgen mitnehmen, in unsere Debatten im Rathaus direkt einfließen lassen.“ Das hielten wohl auch eine ganze Menge Bardenberger für eine gute Idee, und so fanden trotz des überaus mäßigen Wetters zur Auftaktveranstaltung eine ganze Menge Bardenberger den Weg in den Saal der Gaststätte Kolberg an der Dorfstraße.

Ulf Dreßen und seine Mitstreiter vom Vorstand der Bardenberger SPD freuten sich nicht nur darüber – selbst Mitglieder der örtlichen CDU beteiligten sich – mit dem Technischen Beigeordneten der Stadt, Till von Hoegen, und dem Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft SEW, Manfred Zitzen, waren hochrangige und kompetente Vertreter der Stadtverwaltung vor Ort.

Beide machten den Teilnehmern der ersten Zukunftswerkstatt Hoffnung und Mut, diesen richtigen Weg der Bürgerbeteiligung zu gehen. „Bitte haben Sie keine Scheu Ihre Anregungen vorzutragen, wir werden sie sammeln und auf jeden Fall in unsere weitere Arbeit zum Wohl der Stadt und auch natürlich des Stadtteils Bardenberg einfließen lassen,“ so Till von Hoegen.

In vier Arbeitsgruppen zu verschiedenen Oberthemen – Jugend und Freizeit, Verkehr, Bauen und Wohnen sowie Nahversorgung und Einzelhandel – teilte sich dann die Zukunftswerkstatt auf, erarbeitete jeweils eine ganze Menge an Vorschlägen und Wünschen.

Diese wurden auf großen Boards gesammelt und am Ende nach jeweils kurzen Erklärungen der einzelnen Teams waren nicht nur die Tafeln richtig voll, auch Ulf Dreßen war für die Veranstalter richtig bewegt. „Diese Resonanz ist schon toll. Wir können natürlich nicht heute Abend alle diese Themen diskutieren, daher unser Vorschlag: In den nächsten Wochen und Monaten werden wir zu jeweils einem der Themengruppen separate „Werkstattabende“ veranstalten. Dort können wir dann in alle Punkte richtig tief einsteigen.“

Von den Beteiligten wurde dieser Vorschlag begrüßt und so wird die örtliche SPD schon bald zur 2. Bardenberger Zukunftswerkstatt einladen.

(da)